Tour 7 - Falkensteiner Bockerl

Falkensteinradweg Einsenbahn Denkmal
Der Radweg Regensburg - Falkenstein wurde errichtet auf einer ehemaligen Bahnlinie, die 1913 - 1985 in Betrieb war

  • Region: Vorderer Bayerischer Wald
  • Länge: 44 km, ca. 2 Stunden
  • Schwierigkeit: leicht (auch für Kinder geeignet), kurzer Anstieg zu Beginn
  • Beschaffenheit: 30% Asphalt, 70% Schotter
  • Start: Falkenstein
  • Ziel: Regensburg (Bahnhof)
  • Geodaten der Fahrrad-Tour 7 - Falkensteiner Bockerl (gpx-Format)
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Ausführliche Informationen

Zunächst geht es mit dem ÖPNV per Radl-Bus quer durch den Vorwald nach Falkenstein mit seiner Burg mit Museum. Der Bus Nr. 34 (Regensburg-Falkenstein) startet am Regensburger Hauptbahnhof. Weitere Zustiegsmöglichkeiten erfährt man aus dem Fahrplan. Der Bus wird im Sommerhalbjahr z.T. mit einem Anhänger zum Fahrradtransport ausgestattet. Da nicht jede Fahrt mit diesem Anhänger bestückt ist und die Fahrt sehr beliebt ist, sollte man sich bei der RBO (09 41/6 00 01 22) erkundigen und auch gleich einen Platz für sein Rad buchen.

Nach einer Stunde Fahrzeit erreichen wir Falkenstein. Von der Bushaltestelle mitten im Ort müssen wir zunächst auf der Hauptstraße bis zum Ortsende retour. Nach ca. 1 km Straße beginnt der markierte Radlweg zurück nach Regensburg. Er führt gänzlich auf der Trasse des einstigen Falkensteiner Bockerls (vgl. Tour 6) und ist daher auch für Kinder – etwas trainiert sollten sie schon sein – gut und ohne Gefahr zu befahren. Zuerst geht es 200 m steil bergan und mancher Radlhase muss hier schieben. Allerdings wird man bei der Anstrengung durch einen wunderschönen Blick auf die gut erhaltene Falkensteiner Burg entlohnt, die heute das 'Haus des Gastes' beherbergt (Tipp im Sommer: Falkensteiner Burghofspiele im Innenhof).

Nach 2 km Fahrt auf der Bahntrasse, die hier immer noch ganz leicht ansteigt, zweigt der Donautalradweg nach Süden ab und erreicht nach 5 km die Ortschaft Gfäll. Hier gibt es auch die Möglichkeit nach Brennberg und damit weiter Richtung Donau abzubiegen (vgl. Touren 8 und 9). Eingerahmt von Bäumen und Büschen geht unsere Fahrt quer durch den Vorwald, wobei sich immer wieder herrliche Blicke in die Hügelketten bieten. Rastmöglichkeiten gibt es mehr als genug auf dieser Strecke, wie z. B. bei Km 7 das Gasthaus Hahn in Schillertswiesen. Der Blick in die Wolfgangskapelle lohnt eine Fahrtunterbrechung.

12 km haben wir hinter uns, sobald wir den Abzweig nach Hetzenbach mit seiner schmucken Leonhards-Wallfahrtskirche erreicht haben (Einkehrmöglichkeit mit Biergarten). Nach weiteren 2 km haben wir Roßbach erreicht. Hier zweigt ein Verbindungsradweg nach Norden in Richtung Regental ab (vgl. Tour 6). Unsere Tour führt weiter über den Radlbahnhof bei Hauzendorf zu einer guten bayerischen Brotzeit. Begleitet von den markanten Objekten des Pettenreuther Künstlers Ernst Hingerl kommt man schließlich nach Wenzenbach und erreicht nach 44 km die Altstadt von Regensburg.

Streckenergänzung
Falkensteinradweg – Schillertswiesen – Brennberg – Wiesent (Kombination mit Tour 9)
Alternativ hat man ab Schillertswiesen über Brennberg Anschluss nach Wiesent und den Donauradweg. Am Kilometerstein 28,4 (aus Falkenstein kommend) in Schillertswiesen links abbiegen, in den Triftweg einbiegen und die Kreisstraße überqueren. Den Brennberger Weg bergab, nach einer starken Rechts- und Linkskurve wieder nach links bis rechts ein idyllischer, ansteigender Feldweg in den Wald führt. Rechts am Weiler Hamberg vorbei geht es auf einem Feldweg weiter über die Frankenberger Hochebene nach Frankenberg und dann auf Asphalt bergab durch den Wald. Nun geht es links auf die Straße, die von Süßenbach kommt und dann auf die Staatstraße von Falkenstein nach Regensburg. Hier ca. 500 m weiter Richtung Regensburg bis man links nach Brennberg einbiegt. Anschluss nach Wiesent siehe Tour 9.