Meldung vom 24.08.2017 12:22:19
Kooperation für den Start ins Berufsleben
Regensburg (RL). Die Agentur für Arbeit Regensburg, das Jobcenter Landkreis Regensburg und das Kreisjugendamt Regensburg arbeiten beim Start von jungen Menschen ins Berufsleben noch stärker zusammen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit der „Jugendberufsagentur im Landkreis Regensburg“ stehen junge Menschen, die aufgrund ihrer besonderen sozialen oder individuellen Förder- und Hilfsbedürfnisse auf Unterstützung bei der beruflichen und sozialen Integration angewiesen sind. Allgemein- und berufsbildende Schulen sowie weitere Netzwerkpartner werden den individuellen Erfordernissen entsprechend einbezogen.

Landrätin Tanja Schweiger, als oberste Verantwortliche des Kreisjugendamtes, ist gemeinsam mit ihrem Jugendamtsleiter Werner Kuhn fest davon überzeugt, dass durch die ganzheitliche Förderung junger Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben, die nachhaltige, berufliche und gesellschaftliche Integration gelingen kann.

Gabriele Anderlik, Geschäftsführerin Agentur für Arbeit Regensburg, sieht in der Kooperationsvereinbarung ein Zeichen für vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Im Grunde verfolgen wir alle das gleiche Ziel, nämlich bestmögliche Chancen für alle Jugendlichen. Durch die Bündelung der Kräfte wollen wir erreichen, dass kein junger Mensch auf dem Weg in ein erfolgreiches Berufsleben verloren geht.“

Die ganzheitliche Unterstützung soll möglichst allen Schülern zu einem Schulabschluss verhelfen, damit der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt lückenlos gelingt. Nach dem Start der Ausbildung endet die Betreuung nicht, ganz im Gegenteil. Ulrich Merl, Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Regensburg unterzeichnete ebenfalls die Kooperationsvereinbarung. „Trotz der niedrigen Arbeitslosenquote im Landkreis Regensburg gibt es Jugendliche, die aufgrund sozialer oder persönlicher Probleme Schwierigkeiten am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben. Diese Schwierigkeiten gemeinsam zu überwinden, sehen alle Kooperationspartner als Herausforderung, die es zu meistern gilt“, so Merl.

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