Meldung vom 28.06.2018 12:02:28
Das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt informiert - Gartentipps für den Monat Juli
Regensburg. (RL) Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind.

Die Rose als ein Gestaltungselement. Foto: LRA/Mierswa
Die Rose als ein Gestaltungselement. Foto: LRA/Mierswa

Dem Gemüsegarten muss auch weiterhin die volle Aufmerksamkeit gewidmet werden. Gurken, Tomaten, Zucchini sind im vollen Ertragsstadium und brauchen unbedingt regelmäßige und ausreichende Wassergaben. 20 Liter auf den Quadratmeter verteilt sind für die Entwicklung der Pflanzen und Früchte eine gute Voraussetzung. Eine zusätzliche Bodenbedeckung sorgt dafür, dass die eingebrachte Wassermenge besser im Boden gehalten wird. Im Obstgarten ist die Zeit gekommen, die sogenannten Wassertriebe herauszureißen. Die Wunden verheilen im Sommer schneller als im Frühjahr. Im Gegensatz zum Winterschnitt werden hier die für den Neuaustrieb verantwortlichen „schlafenden Augen“ herausgerissen. Auch Kronenformierungen kann man im Sommer durchführen. Auf diese Art kann das Wachstum der Gehölze gebremst werden. Beerenobst wird am besten gleich nach der Ernte geschnitten.

Im Ziergarten werden die einmalblühenden, überlangen Rosentriebe in Form gebracht. Bei mehrmals blühenden Rosen kann man den Blütenflor verlängern, wenn man ständig das Verblühte entfernt. Unterhalb der Schnittstelle befindet sich in der Regel ein dreiblättriges Blatt. Dieses sollte nicht stehenbleiben. Das erste vollentwickelte Blatt (ab fünfblättirg) sollte dann stehen bleiben. So wird der Rosenstock immer wieder zum Blühen angeregt. Einige Stauden haben die Fähigkeit, zu remontieren. Das heißt, wenn man sie nach ihrer Blüte ganz zurück schneidet, treiben sie noch einmal durch und bilden im Herbst noch einmal Blüten. Zu diesen Stauden gehören zum Beispiel Sommer-Salbei, Pfirsichblättrige Glockenblume, Moschus-Malve, Feinstrahl-Aster, Frauenmantel und Kaukasusvergissmeinnicht. Sie sollten gleich nach dem Abblühen geschnitten werden, damit keine Kraft in die Fruchtbildung investiert wird.

Bei den Balkon- und Kübelpflanzen ist das Düngen im zweiwöchigen Rhythmus für einen langen Blütenflor wichtig. Alternativ kann man einen qualitativ hochwertigen Langzeitdünger verwenden. Das Entfernen von Verblühtem trägt zur Verlängerung des Blühflors bei.

Kontakt: Für Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt - Telefon 0941/4009-361, -362, -619 - gerne zur Verfügung.