Allgemeine Schwangerenberatung

In der allgemeinen Schwangerenberatung können Ratsuchende alle Fragen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft ansprechen. Sie bekommen Informationen über gesetzliche Leistungen für Familien und Kinder wie Elterngeld, Kindergeld, Arbeitslosengeld II, Unterhaltsvorschuss, Kindergeldzuschlag. Außerdem können sie im Bedarfsfall einen Antrag auf Hilfen aus der Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind" stellen. Sie bekommen Unterstützung bei der Antragstellung und bei der Umstellung auf das Leben mit dem Kind.

Besonders beim ersten Kind ist die Orientierung über Rechtsansprüche auf Hilfen und die zuständigen Behörden sehr wichtig.
Wenn eine finanzielle Notlage vorliegt oder wenn die Geburt eines Kindes Probleme in Ausbildung, Studium oder Beruf mit sich bringt, kann die Schwangerenberatung Unterstützung bei der Problemlösung bieten.

Wenn jemand ein behindertes Kind erwartet, können Wege zur Förderung des Kindes und zu Unterstützungssystemen aufgezeigt werden. Auf Wunsch kann auch über Empfängnisverhütung gesprochen werden. Die Beraterinnen stehen unter Schweigepflicht.

Voraussetzungen

Die allgemeine Schwangerenberatung kann von allen Frauen und Männern in Anspruch genommen werden, die Fragen zu dem Thema haben.

Verfahrensablauf

Vor jeder Beratung soll telefonisch ein Termin vereinbart werden. Nach Terminvereinbarung gibt es keine nennenswerten Wartezeiten.

Die Beratungsstelle ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag, Dienstag, Mittwoch
08:00 – 12:00 Uhr
13:00 – 16:00 Uhr

Donnerstag
08:00 – 12:00 Uhr
13:00 – 17:30 Uhr

Freitag
08:00 – 12:00 Uhr

Weitere Termine auf Anfrage

Bemerkungen

Hilfen aus der Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“ können nur während der Schwangerschaft beantragt werden. Nach der Geburt ist eine Antragstellung nur möglich, wenn während der Schwangerschaft eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen aufgesucht und dies dokumentiert wurde.

Erforderliche Unterlagen

Für die unverbindliche Erstberatung sind keine Unterlagen notwendig. Hier ist auch eine anonyme Beratung möglich. Wenn Anträge auf finanzielle Hilfen gestellt werden sollen, müssen die erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden. Diese werden im persönlichen Gespräch genannt.

Kosten

Die Beratung ist kostenlos.