Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

Seniorenpolitik
Die Erstellung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes stellt eine gesetzliche Pflichtaufgabe für die bayerischen Kommunen dar. Dieser Pflichtaufgabe kommt das Landratsamt Regensburg in der Zeit von Januar 2016 bis März 2017 nach. Wir werden dabei durch das BASIS-Institut in Bamberg unterstützt. Besonderer Wert wird auf Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit des Konzeptes gelegt. Zudem wird die Pflegebedarfsplanung für den Landkreis fortgeschrieben.

Bei der Konzepterstellung sollen alle 41 landkreisangehörigen Gemeinden, die Akteure im Bereich der Seniorenarbeit sowie die Bürgerinnen und Bürger mit einbezogen werden. Dazu sind eine Bürgerbefragung, eine Befragung der Kommunen, mehrere Experteninterviews, Bürgergespräche, sowie verschiedene Workshops geplant. Wir hoffen auf eine aktive Beteiligung bei den Erhebungen.

Koordiniert wird die Konzepterstellung durch das Begleitgremium, welches sich in regelmäßigen Besprechungen austauscht. Mitglieder des Gremiums sind VertreterInnen des Landratsamtes, ehrenamtlich Tätige, politische VertreterInnen sowie VertreterInnen der Non-Profit-Organisationen, die im Landkreis tätig sind.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bürgergespräche:

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger als „Experten in eigener Sache“ und als „Experten lokaler Gegebenheiten“ war und ist bei der Erarbeitung des Konzepts von zentralem Stellenwert. Daher sind im Zeitraum zwischen Januar und März 2017 Bürgergespräche in den Landkreiskommunen geplant.

Zu Beginn der ca. zweistündigen Veranstaltung werden zunächst Mitarbeiter des BASIS-Instituts den Stand der Planungsarbeiten des Landkreises darstellen und über die bisherigen Ergebnisse für den Landkreis und der jeweiligen Kommune, u.a. aus der Befragung der Generation 55+, informieren. Schwerpunktthemen dabei sind die demographische Lage vor Ort, aktuelle Probleme in verschiedenen Lebensbereichen wie Nahversorgung, Mobilität und Wohnen im Alter sowie Chancen und Möglichkeiten der jeweiligen Kommune.

Im Anschluss sollen dann in mehreren kleinen Gesprächsrunden die Fakten und Ideen in lockerer Atmosphäre diskutiert und um Ihre Anmerkungen ergänzt werden. Die Erkenntnisse der einzelnen kleinen Gesprächsrunden werden schließlich gesammelt und in den weiteren Planungsprozess eingespeist.

Wie lässt sich zum Beispiel gegenseitige Hilfe vor Ort besser organisieren? Wie und wo kann man sich selbst mit seinen Fähigkeiten sinnvoll und effektiv einbringen? Welche alternativen Verkehrs- und Einkaufsmöglichkeiten könnten auch in kleinen Gemeinden das Leben von Senioren erleichtern? Diese und noch viele weitere Fragen gilt es zu beantworten – und Sie können dabei mithelfen! 
 

Termine im März:

Datum / UhrzeitKommuneOrtAnsprechpartner für BürgerInnen 
15.03.2017
18.00 - 20.00 Uhr
BernhardswaldPfarrheim
Mittelweg 7
93170 Bernhardswald
Rückfragen:
Seniorenbeauftragter
Albert Schiegl
09407/3268
16.03.2017
17.00 - 19.00 Uhr
PfatterVoglmeier-Saal
Marktplatz 5
93102 Pfatter
Rückfragen:
Bürgermeister Koch
09481/9404-0
17.03.2017
16.00 – 18.00 Uhr
HagelstadtGrundschule Hagelstadt
(Schulaula)
Gailsbacher Str. 1
93095 Hagelstadt
Rückfragen:
Angelika Illing
oder
Irmgard Fleischmann
09453/99 60 99
21.03.2017
17.00 - 19.00 Uhr
VG Kallmünz,
Duggendoorf,
Holzheim am Forst
Bürgersaal des Marktes Kallmünz
Keltenweg 1
93183 Kallmünz
Rückfragen:
Bürgermeister Eichenseher
0152/33956025
22.03.2017
17.00 - 19.00 Uhr
VG Sünching,
Mötzing,
Aufhausen,
Riekofen
Vereins- und Jugendhaus
Saal im OG
Bahnhofstr. 43
93104 Sünching
Rückfragen:
Georg Schmalhofer
09480/938011
23.03.2017
16.00 - 18.00 Uhr
RegenstaufKultur- und Mehrgenerationenhaus Regenstauf
Dachgeschoss-Saal
(Aufzug vorhanden)
Hauptstraße 34
93128 Regenstauf
Rückfragen:
Barbara Maier
09402/784623

Bürgergespräche Monat Januar 2017 - Präsentationen und Protokolle:

Bürgergespräche Monat Februar 2017 - Präsentationen und Protokolle:

Bürgergespräche Monat März 2017 - Präsentationen und Protokolle:

Protokolle der bisherigen Veranstaltungen im Landratsamt Regensburg:

Protokolle und Vorträge zu den Workshops (Runde 1):

Protokolle und Vorträge zu den Workshops (Runde 2):

Protokolle und Vorträge zu den Workshops (Runde 3):

Befragung der Generation 55 +:

Die Beteiligung der Bürger als Experten in eigener Sache und als Experten lokaler Gegebenheiten ist aufgrund der Anforderung, Seniorenpolitik zukünftig stärker an den individuellen Bedürfnissen der (späteren) älteren Generation auszurichten, eine zentrale Aufgabe bei der Entwicklung eines Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts.

Eine ca. 6.000 große Zufallsstichprobeaus den Melderegistern der Kommunen (41 Kommunen des Landkreises) wurde gezogen, um eine Netto-Stichprobe von ca. 2.000 zu erreichen. Dieses Ziel wurde mit einem Rücklauf (nach Bereinigung des Datensatzes) von 35 Prozent übertroffen. Die Versendung der Bögen an die Stichprobe erfolgte im Juni 2016, das Ende der Feldzeit wurde auf den 13. Juli 2016 gelegt.

Der Bogen wurde im Rahmen des Planungsprozesses vom BASIS-Institut, Bamberg in Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes konzipiert.

Die Ergebnisse der Befragung können Sie im Tabellenband – Befragung Generation 55plus ansehen. 

Weiterführende Informationen:

Formulare und weiterführende Infos