Meldung vom 04.09.2017 15:03:19
Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule erhielt den Titel „Verbraucherschule Bayern“
Regensburg (RL). Mit zwei Projekten hat sich die Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule in Regenstauf im vergangenen Schuljahr um den Titel „Verbraucherschule Bayern“ beworben. Die Auszeichnung wurde kürzlich durch Ulrike Scharf, Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz im Hubertussaal in Schloss Nymphenburg feierlich übergeben.

Nahmen die Auszeichnung „Verbraucherschule Bayern“ für die Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule entgegen: (v. li.) Dr. Svenja Meindl, 2. Realschulkonrektorin; Josefa Straubinger, Fachoberlehrerin; Markus Standecker, Fachlehrer; Claudia Hoffmann, Studienrätin; Christina Weiß, angestellte Lehrkraft.
Nahmen die Auszeichnung „Verbraucherschule Bayern“ für die Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule entgegen: (v. li.) Dr. Svenja Meindl, 2. Realschulkonrektorin; Josefa Straubinger, Fachoberlehrerin; Markus Standecker, Fachlehrer; Claudia Hoffmann, Studienrätin; Christina Weiß, angestellte Lehrkraft.

Im ersten Projekt „Sport und Ernährung“ untersuchten die Mädchen einer 5. Klasse zusammen mit ihrer Sportlehrerin den Zuckergehalt in Lebensmitteln, erforschten gesündere Ernährungsalternativen und beschäftigten sich mit dem Kalorienverbrauch durch Sport. Dadurch konnte das Bewusstsein für eine abwechslungsreiche Ernährung sowie für Inhaltsstoffe in bestimmten Produkten geschärft werden. Auch der Zusammenhang von Kalorienzufuhr und –abbau durch Sport wurde den Jungendlichen vermittelt.

Eine siebte Klasse beschäftigte sich im zweiten Projekt unter dem Motto „Gute Zutaten brauchen keine Plastikverpackung – Perfekte Pizza plastikfrei!“ im Erdkundeunterricht mit dem Thema Plastik. Das theoretische Wissen wurde im Unterricht erfolgreich mit der „plastikfreien Pizza“ umgesetzt. Zusammen erstellten sie eine Broschüre zum Thema. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler für ein nachhaltiges Kosumverhalten sensibilisiert (energiesparend, achtsam, fair, ressourcenschonend) und grundlegende Kenntnisse zum Thema Plastik konnten vermittelt werden.

Hintergrund:
Mit dem Projekt „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ sollen Schulen unterstützt werden, Verbraucherbildung im Schulalltag in besonderem Maß zu integrieren. Träger des Programms ist der Verbraucher Service Bayern (VSB). An dem Projekt, das bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde, nahmen mehr als 6.500 Schülerinnen und Schüler beziehungsweise mehr als 64 Schulen aus Bayern teil.