Breitbandausbau im Landkreis Regensburg

Breitband Status im Landkreis Regensburg

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23.12.2015
Start der Planungen zu möglichen Nachverdichtungen / Nutzungsmöglichkeiten der Förderrichtlinie des Bundes

Als Ergebnis der ersten Planungs- und Ausschreibungsrunde im Rahmen des Bayerischen Breitbandförderprogramms werden etwa 25.000 neue VDSL Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s und etwa 20.000 neue VDSL Vectoring Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Landkreis Regensburg neu geschaffen.

Im Rahmen der nun angelaufenen Arbeiten zu einer möglichen Nachverdichtung des Netzes liegt der Schwerpunkt der Arbeiten in der Schaffung reiner Glasfaseranschlüsse Dabei wird durchgehend auf die "Fiber to the Home" Architektur gesetzt, die derzeit Bandbreiten von 100 bis 400 Mbit/s ermöglicht und später flexibel nach oben skaliert werden kann.

Das bayerische Breitbandförderprogramm bietet den Gemeinden die Möglichkeit, den Förderprozess mehrfach zu durchlaufen und in solch einer zweiten Runde diese Nachverdichtungen auszuschreiben.
Weiterhin hat zwischenzeitlich auch der Bund ein zusätzliches Förderprogramm zum Breitbandausbau aufgelegt, dessen Relevanz und Nutzungsmöglichkeit für die Gemeinden derzeit geprüft wird.

Entscheidend für die Anwendung sowohl des Bayerischen Breitbandförderprogramms als auch des Bundesprogramms ist dabei die Voraussetzung, dass anbieter- und technologieunabhängig eine Versorgung von unter 30 Mbit/s mittelfristig vorhanden ist. Erst bei dieser Unterversorgung - „Weißer Fleck“ dürfen dann Mittel der öffentlichen Hand zu einem Ausbau eingesetzt werden.

21.10.2015
Planungen und Ausschreibungen fast vollständig abgeschlossen

Der Ausbau von schnellem Internet läuft im Landkreis Regensburg auf Hochtouren. Die meisten Gemeinden im Landkreis Regensburg haben zwischenzeitlich den Planungsprozess beendet und auch den darauf folgenden Ausschreibungsprozess im Rahmen der bayerischen Breitbandförderrichtlinie bereits erfolgreich durchlaufen.

Im Rahmen der abgeschlossenen Verfahren wurden Investitionen von über 13 Millionen Euro in den Breitbandausbau des Landkreises Regensburg vertraglich fixiert. Über 100 km neue Glasfaserkabel bilden die Basis für die zukünftige Breitbandinfrastruktur im Landkreis. Erste Arbeiten sind in den einzelnen Gemeinden dabei bereits angelaufen, die neuen Hochgeschwindigkeitsanschlüsse stehen in wenigen Wochen zur Verfügung und können dann bei den jeweiligen Providern beauftragt werden. Erfreulich ist festzuhalten, dass in zahlreichen Gemeinden dabei modernste Glasfasernetze auf Basis ein "Fiber to the Home" / "Glasfaser in jedes Haus" Architektur errichtet werden.

Dazu passend wurden kürzlich im Landratsamt Regensburg durch Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker die entsprechenden Förderbescheide an die Städte Regensburg und Hemau sowie die Gemeinden Bernhardswald, Hagelstadt, Obertraubling und Sinzing übergeben.
In einigen Gemeinden sind derzeit bereits die Vorarbeiten für weitere Ausschreibungsverfahren gestartet worden. Die bis in das Jahr 2018 geltende bayerische Breitbandförderrichtlinie ermöglicht es den Gemeinden im Rahmen dieser Richtlinie den Ausschreibungs- und Ausbauprozess mehrfach zu durchlaufen um eine größtmögliche Abdeckung des Gemeindegebietes zu erreichen.

07.07.2015
Breitbandausbau im Landkreis Regensburg schreitet voran

Der flächendeckende Breitbandausbau geht weiter voran. Unstrittig sind mittlerweile die Notwendigkeit und die Vorteile für Wirtschaft, Handwerk und Lebensqualität. Ein wichtiger Meilenstein dafür wurde nun in der letzten Kreistagssitzung einstimmig verabschiedet. Dieser Schritt beschleunigt unser solidarisch getragenes Infrastrukturprojekt, welches der Landkreis mit 1,5 Mio. Euro unterstützt. Rücksicht nehmen musste man auf die im Juli 2014 in Kraft getretene Breitbandrichtlinie des Freistaates Bayern, die neue Rahmenbedingungen mit sich brachte, Fördersummen erhöhte und Verfahrensschritte vereinfachte.

Der Landkreis erleichterte durch seine koordinierende Funktion den digitalen Ausbau beispielhaft und schaffte ein investitionsfreundliches Klima, das den flächigen Breitbandausbau zusätzlich vorantrieb. Das von uns beauftragte Büro Ledermann hat für alle 41 Gemeinden eine Planungsstudie ausgearbeitet. Auf Basis dieser Studie wurden die weiteren Verfahrensschritte eingeleitet. Zwischenzeitlich sind praktisch alle Gemeinden im Förderverfahren und bis Ende Juli 2015 besteht voraussichtlich Klarheit, wie hoch die Deckungslücken in jeder Gemeinde sein werden.

Bei der Verteilung des Landkreiszuschusses gibt es vier Säulen. So soll ein Sockelbetrag in Höhe von ca. 14.000 € vor allem kleinere und i.d.R. finanzschwächere Kommunen stärken. Die Flächenförderung mit ca. 110 € /qkm berücksichtigt den erhöhten Aufwand in flächengroßen Gemeinden. Die Investitionsbereitschaft, d.h. der Eigenanteil der Gemeinde, wird mit 40 % berücksichtigt und jede Gemeinde trägt einen Anteil von 10 % zur digitalen Leitungserfassung. Über allem steht die Förderunschädlichkeit, die wir von Seiten der Regierung bestätigt bekamen, weil wir mit unserem Vorgehen, den gesamten Landkreis voranbringen und eine wichtige Koordinierungsaufgabe übernehmen. Das ausdrückliche Lob für die gute Aufbereitung und die fundierten Verteilungsvorschläge von den Kreisräten und Bürgermeistern zeigt, dass auf Verwaltungsebene nachvollziehbar und mit der richtigen Zielsetzung gearbeitet wurde.

Die Aufgabe der Zukunft wird es nun noch sein, unterversorgten vom Datenstrom abgelegenen Gebieten, die hohe Investitionskosten mit sich bringen, zu einer zeitgemäßen Infrastruktur zu verhelfen und daran zu denken: „Künftig brauchen wir wesentlich höhere Datenvolumina im Up- und Download als heute bekannt ist.“ 
22.06.2015

Bei 16 Gemeinden liegen zwischenzeitlich Ausschreibungsergebnisse vor. Die eingegangenen Angebote werden derzeit geprüft und dann den jeweiligen Gemeinderäten zur Vergabe vorgeschlagen.
Die bis jetzt vorliegenden Angebote repräsentieren eine Investitionssumme von etwa 8.000.000 Euro, am Ende des Projektes wird eine Gesamtinvestitionenssumme von etwa 25.000.000 Euro für Breitbandausbau im gesamten Landkreis erwartet.

Auch die größte Flächengemeinde im Landkreis, die Stadt Hemau, hat sich zwischenzeitlich für einen Ausbau entschieden. Hier werden fast 2.000.000 Euro von der Deutschen Telekom in den flächendeckenden Netzausbau investiert.

Besonders hervorzuheben ist, dass im Rahmen von zahlreichen Ausbaumaßnahmen bereits FTTH - Fiber to the Home Netze errichtet werden. Hier wird die Glasfaser bis in die einzelnen Häuser geführt. Diese Ausbauvariante ermöglicht zukünftig nahezu unbegrenzte Bandbreiten. 

25.03.2015

Die Gemeinde Altenthann hat in der Gemeinderatsitzung am 03.03.2015 das Angebot der Deutschen Telekom als wirtschaftlichste Lösung zum Breitbandausbau ausgewählt.

Derzeit läuft die Verfahrensprüfung bei der Bundesnetzagentur sowie die Beantragung der entsprechenden Fördergelder.

Für die noch laufenden Verfahren können die Fristen der Ausschreibungsverfahren, bis wann die Angebote erwartet werden zentral auf der Internetseite des bayerischen Breitbandzentrum eingesehen werden. 


 

03.02.2015

Im Rahmen der Bürgermeisterkonferenz das Landkreises Regensburg wurden die Gemeindevertreter über den Stand der Planungen informiert.

Zwischenzeitlich befinden sich fast alle Gemeinden im Ausschreibungsverfahren.

Für die Gemeinden Altenthann und Bernhardswald wurden die Ausschreibungsverfahren bereits erfolgreich abgeschlossen, die eingegangenen Angebote werden derzeit geprüft und dann den Gemeinderäten zur Auftragsvergabe vorgestellt.

Nach der Vergabe durch den Gemeinderat müssen noch die förderrechtlichen Prozesse durchlaufen werden und die Verfahrensprüfung durch die Bundesnetzagentur abgeschlossen werden.

Erst wenn das Verfahren von beiden Seiten geprüft und freigegeben wurde, kann die Gemeinde den Ausbau offiziell beauftragen. Nach dieser offiziellen Beauftragung verbleiben dann den ausgewählten Anbieter noch 12 bis 18 Monate um das Projekt entsprechend zu realisieren.


 

Dezember 2014

Mittlerweise konnten für fast alle Gemeinden des Landkreises das Markterkundungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden.

Von verschiedenen Anbietern wurden dabei deren eigenwirtschaftlichen Ausbaupläne dargelegt, die für ca. 15.000 Haushalte im Landkreis zu Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s führen. Wichtig hier zu wissen: Für diese ausgewiesenen eigenwirtschaftlichen Ausbaugebiete verbietet die Förderrichtlinie einen weiteren Ausbau.

Die Maßnahmen werden durch die Anbieter bis zum Jahre 2017 kostenfrei für die einzelnen Gemeinden umgesetzt. Für den Landkreis Regensburg wird sich daraus eine Vielfalt an nutzbaren Internetdiensten verschiedener Anbieter ergeben, die durch den jeweiligen Nutzer frei gewählt werden können. Die Zielbandbreite für den Landkreis wird dabei zwischen 30 und 1.000 Mbit/s liegen.

Hilfreich zur Beantwortung der konkreten Frage „Welche Bandbreite ist an meiner Adresse verfügbar“ sind dann die Auskunftsportale der einzelnen Anbieter. Hier ist allerdings nur die derzeit verfügbare Bandbreite hinterlegt, die bis ins Jahr 2017 geplanten Ausbauprojekte als Ergebnis des Markterkundungsverfahren sind noch abgebildet.

Der nachfolgende Link fasst die Abfrageportale der wichtigsten Anbieter zusammen:
http://www.sv-ledermann.de/breitband/verfuegbarkeitscheck

Für die verbleibenden, nicht vom eigenwirtschaftlichen Ausbau abgedeckten Gebiete sind zwischenzeitlich zahlreiche Ausschreibungsverfahren gestartet worden. Die Angebote zu den ersten Ausschreibungsverfahren sind für Ende Januar 2015 terminiert.


 

02.10.2014

Nach der Neuauflage der bayerischen Breitbandförderrichtlinien wurden im Rahmen eines Breitbandtages im Landratsamt Regensburg etwa 70 Bürgermeister, Breitbandpaten und Gemeindevertreter über den Stand des Förderprogramms sowie den Projektfortschritt informiert.

Die deutlich erhöhten Fördersätze sowie Förderhöchstbeträge ermöglichen insbesondere den großen Flächengemeinden des Landkreises neue Ausbauoptionen.

Weiterhin können durch die geänderten förderrechtlichen Rahmenbedingungen nun die Breitbandanbieter über das Markterkundungsverfahren direkt und konkret nach ihren Ausbauplänen für die einzelnen Gebiete befragt werden.

Dieses Markterkundungsverfahren ist zwischenzeitlich für alle Gemeinde des Landkreisprojektes gestartet worden, die Ergebnisse dazu werden im Rahmen der in der Förderrichtlinie vorgegebenen Fristen bis Ende des Jahres erwartet.


 

24.07.2014

Seit wenigen Tagen herrscht nun Klarheit über die Rahmenbedingungen beim Breitbandausbau im Landkreis Regensburg. In einer Pressemitteilung von Frau Landrätin Tanja Schweiger wurde über die Fördersätze und Förderhöchstbeträge für alle Gemeinden informiert.

Am 30.07.2014 findet eine Informationsveranstaltung des Bayerischen Breitbandzentrums zur Anwendung der neuen Förderrichtlinien statt. Da in den neuen Förderrichtlinien die vormals enthaltene Beschränkung auf Gewerbegebiete entfallen ist, können nun die auszubauenden Gebiete größer und flächendeckender definiert werden.

Direkt im Anschluss an diese Informationsveranstaltung werden die Gemeinden sukzessive in den Prozess der Markterkundung geführt. In diesem Verfahrensschritt haben Netzbetreiber die Möglichkeit, einen eigenwirtschaftlichen Ausbau ohne finanzielle Beteiligung durch die Gemeinde anzuzeigen.


10.07.2014

Start eines landkreisübergreifenden Ausbaugebietes
Die nutzbaren Synergien zum Breitbandausbau enden bekannter Weise nicht an den Gemeindegrenzen. Im Rahmen des Gesamtprojektes des Landkreises Regensburg wird diese Nutzung von gemeindeübergreifenden Synergien ja bereits aktiv praktiziert.

Nun hat sich im südlichen Teil des Landkreises mit der Gemeinde Pfakofen und dem Markt Schierling ein weiteres Synergieprojekt ergeben.
Gemeinsam mit dem Markt Mallersdorf-Pfaffenberg aus dem Nachbarlandkreis Straubing Bogen ist ein Gemeinde-und landkreisübergreifendes Erschließungsgebiet identifiziert worden und zwischenzeitlich auch durch die einzelnen Gemeindegremien zum Ausbau freigegeben worden.

Die entsprechende Veröffentlichung auf der zentralen Webseite des bayerischen Breitbandzentrums sowie auf den einzelnen Gemeinde Webseiten ist bereits in die Wege geleitet, und somit ist auch dieses Ausbaugebiet nun auf den offiziellen Verfahrensweg gebracht worden.

Zwischenzeitlich befinden sich nun mehr als die Hälfte der Gemeinden des Landkreises Regensburg auf dem offiziellen Verfahrensweg zum Breitbandausbau.
Die Freigabe des überarbeiteten Förderprogramms wird nach Ankündigung des bayerischen Breitbandzentrums in den nächsten Tagen erwartet. Direkt nach der offiziellen Freigabe können dann die einzelnen Gemeinden in die weiteren Verfahrensschritte überführt werden.

30.06.2014

Der Breitbandausbau im Landkreis Regensburg schreitet weiter voran. Für zahlreiche Gemeinden ist zwischenzeitlich die Bedarfsabfrage als erster und zwingender Schritt des Förderprogramms erfolgreich abgeschlossen worden. Von weiteren Gemeinden ist nun auch im Nachgang zu der Kommunalwahl vom März die Freigabe für den Einstieg des in das Verfahren erteilt worden. Auch diese Gemeinden durchlaufen bereits die Bedarfsabfrage auf dem Breitbandportal.

Wie aus verschiedenen Quellen verlautet wird, wird die Freigabe des überarbeiteten Förderprogramms für Juli 2014 erwartet. Direkt nach der offiziellen Freigabe des neuen Förderprogramms werden zahlreiche Gemeinden in den Prozess der Markterkundung geführt.

Die entsprechenden Unterlagen sind zwischenzeitlich für die betroffenen Gemeinden fertig gestellt und warten nur noch auf die Veröffentlichung.

In diesem Verfahrensschritt haben Netzbetreiber die Möglichkeit, einen eigenwirtschaftlichen Ausbau ohne finanzielle Beteiligung durch die Gemeinde, wie beispielsweise in Schierling erfolgt, anzuzeigen.

Um die Auszahlung der anstehenden Fördermittel im späteren Prozess sicherzustellen, werden Vertreter der Regierung der Oberpfalz fortlaufend über den Projektschritt informiert.

29.04.2014
Bedarfsabfrage bei den Unternehmen in den Gemeinden

Auf Basis der Sachstandsvorträge in den Gemeinderäten entscheiden sich immer mehr Gemeinden, in den konkreten Ausschreibungsprozess zu starten. Auf der Webseite des bayerischen Breitbandzentrums (http://www.schnelles-internet-in-bayern.de) kann der aktuelle Stand des Ausschreibungsprozesses nachvollzogen werden.

Der erste Verfahrensschritt dabei ist die Bedarfsabfrage. Im Rahmen dieser Bedarfsabfrage müssen Unternehmen, Landwirte und Freiberufler in den Gemeinden den Bedarf an hochbitratigen Internetverbindungen über einen Fragebogen glaubhaft begründen und nachweisen.

Dieser Fragebogen wird den Gemeinden zur Veröffentlichung auf der Gemeindehomepage zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen dieses Fragebogens wird zunächst die bestehende Internetversorgung des jeweiligen Unternehmens (Stichpunkt „gemäß Test“) erfragt. Hierfür eignet sich die Webseite der Bundesnetzagentur (http://www.initiative-netzqualität.de). Auf dieser Webseite kann nach einem von der Bundesnetzagentur geprüften Verfahren die tatsächlich vorhandene Internetversorgung abgefragt werden.

Zusätzlich muss neben der über das Webportal ermittelten vorhandenen Versorgung auch das geschlossene Vertragsverhältnis (Stichpunkt „gemäß Tarif“) mit dem Diensteanbieter angegeben werden.

Besteht bei den Unternehmen aktuell oder zukünftig ein erhöhter Bedarf an einer Versorgung von mindestens 50 Mbit/s im Downstream und 2 Mbit/s im Upstream, muss dies auf der Seite 2 des Fragebogens begründet werden (Feld „Erläuterung“).

Da der angestrebte Breitbandausbau primär für die Bedürfnisse von Geschäftskunden geplant wird, sind hier auch Geschäftskunden spezifische Begründungen anzugeben, wie beispielsweise „regelmäßige Datenfernzugriffe“ (z.B. für angeschlossene Heimarbeitsplätze, Nutzung von Cloud Diensten, Videoconferencing) oder „Betrieb von Onlineanwendungen“ (z.B. für den Betrieb einer Homepage, Online Buchungen und Bestellungen).

Die ausgefüllten Fragebögen mit den entsprechenden Rückmeldungen werden dann einheitlich aufbereitet und analysiert.

Auf Wunsch kann den Breitbandpaten der Gemeinden ein ausgefüllter Muster-Fragebogen zur Verfügung gestellt werden.

3. Lenkungsausschusssitzung Breitband sowie Neuerungen im Förderprogramm

Am 10.04.2014 fand im Landratsamt Regensburg die 3. Lenkungsausschusssitzung Breitband statt. Herr Referatsleiter Daniel Kleffel vom Staatsministerium der Finanzen informierte zunächst über den aktuellen Stand der Zukunft der Breitbandförderung in Bayern. Drei Ziele wurden in der Kabinettssitzung vom 13.01.2014 für die zukünftige Breitbanderschließung festgelegt: „Verfahren vereinfachen, Förderung verdoppeln und Beratung verbessern“. So stehen den Gemeinden nun 1,5 Milliarden Euro für den Ausbau des Datennetzes auf eine flächendeckende Leistung von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung. Der Höchstbetrag für die Förderung pro Gemeinde liegt bayernweit bei 950 000 Euro. Die Genehmigung der neuen Förderrichtlinien wird bis Anfang Juli erwartet.

Kleffel riet, das bestehende Förderverfahren weiter zu beschreiten, da die Planungen im Landkreis Regensburg bereits so weit fortgeschritten sind.

Ausführliche Informationen über die neuen Förderrichtlinien, sowie über die Ergebnisse des Lenkungsausschusses finden sich unter: http://www.landkreis-regensburg.de/UnserLandkreis/Aktuelles.aspx?rssid=984464b5-b494-4acc-b051-63ce6a5328f4 (Meldung vom 16.04.2014), sowie in einem Artikel der Donau-Post vom 12.04.2014 und der Mittelbayerischen vom 24.04.2014.

Erste Ausbauten im Rahmen des einheitlichen Planungsansatzes

Die im Rahmen der Breitbandstudie des Landkreises Regensburg ausgewählte Pilotgemeinde Schierling kann beim Breitbandausbau bereits erste Erfolge verzeichnen.
Auf Basis der vorgelegten Planungen fasste der Marktrat den Beschluss, in das Verfahren einzusteigen. Direkt nach dem offiziellen Einstieg in das Förderprogramm durch den Markt Schierling konnte für das Ausbaugebiet „Regensburger Weg“ ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch die Deutsche Telekom erreicht werden.

Nach Aussage von Bürgermeister Kiendl hat die Deutsche Telekom für dieses Ausbaugebiet das wirtschaftliche Potenzial klar erkannt. Für den Markt Schierling führt dieser Ausbau zu deutlichen Kostenreduzierungen im Gesamtprojekt.

​08.04.2014

Am 03.04.2014 fand in Lappersdorf ein Planungsworkshop zum anstehenden Breitbandausbau statt. Vertreter von 16 Gemeinden des Landkreises konnten sich im Rahmen der Veranstaltung zunächst über die anstehenden Änderungen des bayerischen Breitbandförderprogramms informieren.

Vertreter des bayerischen Breitbandzentrums sowie des Vermessungsamtes Regensburg informierten die Anwesenden über die Neuigkeiten.

Im Anschluss daran wurden anhand von konkreten Beispielen aus dem Landkreis Planungs-und Mitverlegungsempfehlungen vorgestellt und diskutiert. Die anstehenden Baumaßnahmen in den Gemeinden bieten hier ein ausreichend großes Potenzial, um durch sinnvolle Mitverlegung von Leerrohren entsprechende Kostenvorteile zu generieren.

Parallel dazu ist der Ausschreibungsprozess für die ersten Gemeinden gestartet. Mit Riekofen und Thalmassing sind die ersten Gemeinden in das offizielle Förderverfahren gegangen.

Nahezu abgeschlossen sind die Planungsworkshops zu den vorgelegten Grobplanungen, bei denen auf Basis der Netzsimulationen die endgültigen Erschließungsgebiete definiert werden.

Für die nächsten Tage sind bereits zahlreiche Sachstandsvorträge in den entsprechenden Gemeinderäten geplant um durch die kommunalen Entscheidungsgremien auf Basis der vorgelegten Kostenschätzung einen Start des Verfahrens genehmigt zu bekommen.

20.03.2014

Die Termine für die letzten Vor-Ort-Planungsworkshops zu den vorgelegten Grobplanungen und Netzsimulationen und deren Anpassungen mit den Gemeinden, die einen Sofortstart mit dem Förderverfahren wünschen, werden voraussichtlich noch im ersten Quartal abgeschlossen sein. Nach Freigabe durch die Gemeindegremien kann dann mit dem Ausschreibungsprozess gestartet werden.

In den Vor-Ort Terminen wird den Gemeinden eine Übersicht über die jeweils anfallenden Investitionen sowie die Versorgungssituation nach Ausbau gegeben.

In den Gemeinde- und Markträten laufen bereits die Terminabstimmungen für die entsprechenden Entscheidungen zu den Ausbaugebieten.

Die Gemeinden Riekofen und Thalmassing haben den Entschluss zum Ausbau getroffen und starten nun in die Bedarfsermittlung. In dieser wird zunächst eine Bedarfsabfrage durchgeführt.

Um im Zuge der im Frühjahr anstehenden Baumaßnahmen in den Gemeinden des Landkreises die mögliche Mitverlegung von Leerrohren einzuplanen, findet am 03.04.2014, von 14:00-17:00 in der Gemeindehalle des Marktes Lappersdorf ein Planungsworkshop zu folgenden Themen statt:

 

  • Sinnvolle Nutzung anstehender Baumaßnahmen der Gemeinden für den Breitbandausbau
  • Planungs- und Mitverlegungsempfehlungen
  • Materialempfehlungen
  • Berücksichtigung der Maßnahmen im Breitbandförderprogramm
  • Neuerungen im Bayerischen Breitbandförderprogramm und dessen Auswirkungen auf den landkreisweiten Ausbau

Die Einladung zum Planungsworkshop haben die Gemeinden bereits per E-Mail erhalten.


11.02.2014

In den Gemeinden Hemau, Regenstauf, Beratzhausen und Sinzing haben zur Feinabstimmung der Ausbaugebiete Vor-Ort-Planungsworkshops stattgefunden. Dabei wurden die bereits vorgelegten Grobplanungen und Netzsimulationen soweit angepasst und ausschreibungsgerecht aufbereitet. Nach Freigabe durch die Gemeindegremien kann dann direkt mit dem Ausschreibungsprozess gestartet werden.

Die nächsten Vor-Ort-Planungsworkshops sind für die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaften Kallmünz und Sünching sowie für weitere Einzelgemeinden geplant. Hierzu laufen die Terminabstimmungen mit den Gemeinden bereits.

Um das Vermessungsamt Regensburg in der neuen Rolle im Breitbandförderprozess einzuarbeiten hat am 24.01.2014 ein erstes Abstimmungsgespräch gemeinsam mit dem Bayerischen Breitbandzentrum hierzu stattgefunden. Konkrete Punkte, die sich derzeit in Klärung befinden, sind die Nutzung des Startergeldes, die aktuelle Höhe der Fördersätze sowie die Voraussetzungen für den angekündigten interkommunalen Bonus. Diese Punkte befinden sich derzeit in der Detailklärung.

Um im Zuge der im Frühjahr anstehenden Baumaßnahmen in den Gemeinden des Landkreises die mögliche Mitverlegung von Leerrohren einzuplanen, ist hierzu ein Planungsworkshop in Vorbereitung. Inhalte der Veranstaltung sind Mitverlegungsempfehlungen zu den einzelnen Baumaßnahmen sowie Material- Planungsempfehlungen. Der Planungsworkshop ist in der Woche vom 31.03. bis 04.04.2014 geplant.

17.01.2014

Mit dem neuen Jahr stellten Finanzminister Dr. Markus Söder und Finanzstaatssekretär Albert Füracker das vom Bayerischen Ministerrat beschlossene Konzept zur Beschleunigung des Breitbandausbaus vor.

Die erhoffte Genehmigung der Änderungen zur Vereinfachung des Förderverfahrens, zur Erhöhung der staatlichen Fördersätze und Fördersummen sowie zur verbesserten Beratung der Kommunen wird bis März 2014 erwartet. Diese muss allerdings über ein, möglicherweise auch langwieriges, Notifizierungsverfahren bei der EU Kommission in Brüssel erfolgen.

Selbstverständlich werden die Entwicklungen zum Förderverfahren kontinuierlich beobachtet und entsprechend reagiert.

Zu den Neuerungen gehört auch, dass die Vermessungsämter zukünftig Aufgaben in der Beratung der Kommunen beim Breitbandausbau übernehmen, insbesondere im Rahmen des bayerischen Förderprogramms.

Zur konkreten Abstimmung des Vorgehens ist für die KW 4 bereits ein Gespräch mit dem Leiter des Regensburger Vermessungsamtes, dem Landratsamt Regensburg sowie dem Breitbandzentrum Bayern vereinbart.

Um beim anstehenden Ausbau allerdings nicht unnötig Zeit zu verlieren, werden weiterhin alle Schritte gemäß dem aktuell gültigen Förderprogramm durchgeführt:

Die Pilotgemeinden Laaber und Schierling stehen bereit zur Bedarfsermittlung gemäß dem aktuellen Förderverfahren, sobald die Gemeindegremien hier die Freigabe erteilen kann unmittelbar damit gestartet werden.

Gegenwärtig wird bereits parallel für weitere 6 Gemeinden die Feinplanung und Erstellung der Netzsimulationskarten durchgeführt. Ebenso sind verschiedene weitere Vororttermine zur Abstimmung der möglichen Ausbauoptionen vereinbart worden.

 

18.12.2013 Jahresabschlussbericht Breitbandausbau Landkreis Regensburg

​Der Planungsprozess startete für jede Gemeinde mit der Erhebung der derzeitigen Versorgungssituation, die in den „Gesamtversorgungskarten mit Infrastruktur“ festgehalten und an alle teilnehmenden Gemeinden verschickt wurden. In diesen Vorplanungskarten wurde die Gesamtversorgungssituation unter Berücksichtigung aller vorhandenen Netzbetreiber. In diesen Karten ist zudem die hausgenaue Versorgungssituation nach dem geplanten Netzausbau durch Kabel Deutschland (gelbe Kästchen), als auch alle geplanten Baumaßnahmen der nächsten 36 Monate (rote Linien und rot umrandete Gebiete) zu sehen, wie nachfolgender Ausschnitt veranschaulicht:

Breitbandausbau

Die Gemeinden werden gebeten, die in den Vorplanungskarten eingezeichneten Baumaßnahmen nochmals zu überprüfen und zu verifizieren, da diese in den Ausbauplanungen berücksichtigt werden.

Die Vorplanungskarten bilden die Grundlage für die Grobplanung. Zur Abstimmung der Grobplanung fand pro Gemeinde ein Vor-Ort Termin statt, an dem das Ingenieurbüro Ledermann, der Bürgermeister der jeweiligen Gemeinde sowie der jeweilige Breitbandpate teilgenommen hat. In diesen Terminen wurden die von den Gemeinden gewünschten Erschließungsgebiete (Wunschausbau) festgelegt.

Die Grobplanung für alle teilnehmenden Gemeinden wurde Anfang Dezember abgeschlossen. Alle Gemeinden erhielten eine Karte, auf der die jeweiligen Erschließungsgebiete pro Gemeinde eingezeichnet, nummeriert und bezeichnet sind, wie folgender Kartenausschnitt beispielhaft zeigt:

Breitbandausbau

Auf Basis der Grobplanung wurde für die zwei Pilotgemeinden Laaber und Schierling bereits die Feinplanung durchgeführt und das Ergebnis samt Netzsimulation an diese zwei Gemeinden verschickt.

Für alle weiteren Gemeinden startet die Feinplanung im neuen Jahr. In dieser werden die gewünschten Erschließungsgebiete im Detail nach technischen und kommerziellen Umsetzungsmöglichkeiten untersucht und gegebenenfalls modifiziert. Planungsgröße hierbei sind einzelne Straßenzüge und Hausadressen.

In der Feinplanung wird zudem eine Netzsimulation durchgeführt, die die mögliche Versorgung nach dem geplanten Netzausbau kartographisch darstellt.

Für jedes geplante Ausbaucluster wird eine solche Netzsimulationskarte erstellt und die Kosten dafür abgeschätzt. Karte und Kostenschätzung werden an die Gemeinden verschickt und müssen von diesen freigegeben werden, bevor es in den nächsten Förderschritt der Bedarfsabfrage gehen kann.

In diesem wird mit allen Gewerbetreibenden innerhalb der jeweiligen Erschließungsgebiete eine Bedarfsabfrage durchgeführt. Diese Bedarfsabfrage bildet die förderrechtliche Voraussetzung, um den Ausschreibungsprozess zu starten. Sie ist jedoch nicht bindend für den Abschluss eines wie auch immer gearteten Telekommunikations- Vertrages.
Die Bedarfsabfrage startet für die zwei Pilotgemeinden Laaber und Schierling im Januar 2014.


Nachdem die deutsche Telekom und Kabel Deutschland den Ausbau ihrer Netze für Zweidrittel der Landkreishaushalte mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erklärt haben, ist das erklärte Ziel, die verbleibenden Haushalte über das Breitbandprojekt des Landkreises ebenfalls mit Bandbreiten von 100 Mbit/s zu versorgen. Die Bundesnetzagentur hat vor kurzem die Kupferkabel für die sogenannte „Vectoring-Technik“ freigegeben, wodurch dieses Ziel realisierbar wird.

Bisher wollen 28 der 41 Gemeinden des Landkreises ihren Netzausbau gemeinsam über das Landkreisprojekt vornehmen, drei Gemeinden sind noch unentschieden.

Breitband Lenkungsausschuss
Josef Ledermann (2. v. l.) präsentierte vor dem „Lenkungsausschuss Breitband“, die nächsten Schritte zum Ausbau des Breitbandnetzes

Wie einstimmig vom „Lenkungsausschuss Breitband“ beschlossen wurde, wird das Ingenieurbüro Ledermann auch weiterhin mit der Umsetzung des Breitbandprojektes betraut.

Die Aufgabe für das Ingenieurbüro besteht nun darin, die Projektierung auf das Förderprogramm so zuzuschneiden, dass am Ende die Versorgung möglichst vieler Haushalte mit hochbitratigem Internet erreicht wird.

Durch die Umstellung großer Teile des Kabel Deutschlandnetzes auf Breitbandtechnologie, wird derzeit die in der Planungsstudie erhobene Versorgungssituation der Netzbetreiber des Landkreises auf den aktuellen Stand gebracht.

Für den Fortgang des Programms sind die teilnehmenden Gemeinden aufgerufen, dem Ingenieurbüro Ledermann ihre langfristig geplanten Bau-und Gewerbegebiete, die in den nächsten 60 Monaten realisiert werden sollen, mitzuteilen. Eine Umfrage zu diesen Gebieten wurde bereits angestoßen.

Der Lenkungsausschuss hat beschlossen, die Vorplanung möglicher Erschließungsgebiete mit zunächst zwei Pilotgemeinden vom Ingenieurbüro Ledermann durchzuführen zu lassen. Im Rahmen der Detailplanung für die Pilotgemeinden Markt Schierling und Markt Laaber, wurden die aktuell zur Verfügung stehenden Kabel Deutschland Daten auf den Gemeindekarten verortet, um im nächsten Schritt sinnvolle Erschließungsgebiete gemeinsam mit den Gemeinden und Netzbetreibern festlegen zu können.