Gartentipps für den Monat September

„Herbstastern bereichern den Garten“. Foto LRA/Mierswa
„Herbstastern bereichern den Garten“. Foto LRA/Mierswa

27.08.2019 Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind.

Im September ist die Ernte im Gemüsegarten noch in vollem Gange. In den Gemüse- und Hochbeeten reifen Tomaten, Paprika, Gurken, Salate, gelbe Rüben, Zucchini und vieles mehr. Bei längerer Trockenheit müssen die Kulturen jedoch noch ausreichend gegossen werden.

Unsere Wintervorräte wie Zuckerhutsalat, Radicchio, Endivien, Winterrettich, Rosenkohl, Sellerie und die letzten Radieschen, Rettiche, Pflücksalate, die gerade noch in den Beeten zu ihrer vollen Größe heranwachsen, müssen gut versorgt werden.

Im Obstgarten wurden die Beerensträucher wie Johannis- und Stachelbeere bereits vollständig abgeerntet. Jetzt ist die beste Zeit, die Sträucher wieder in Form zu bringen; man muss mit dem Schnitt nicht bis nächstes Jahr warten.

Färbt sich die Brombeere nicht gleichmäßig schwarz, so ist meist die Brombeergallmilbe schuld. Auch schmecken die Früchte nicht so süß und sind bei starkem Befall sogar ungenießbar. Hier ist ein starker Rückschnitt zu empfehlen.

Wann sind Äpfel und Birnen reif?

Hier hilft ein ganz einfacher Trick: Nehmen Sie die Frucht in die Hand und kippen Sie diese circa 90 Grad zur Seite. Löst sich die Frucht leicht, ist sie erntereif. Erntereif heißt aber bei manchen Sorten noch nicht, das sie auch genussreif sind. Die Genussreife kann, sortenbedingt, durchaus erst nach einigen Wochen Lagerung erreicht werden. Geerntet wird am besten bei trockenem Wetter. Das Fallobst ist nach wie vor von der Fläche zu entfernen.

Im Ziergarten erleben wir gerade mit den spätsommer- und frühherbstblühenden Stauden einen Blütenreigen, der noch einmal zeigt, was die Natur so leisten kann. Bereits jetzt sei angemerkt, dass die herbstblühenden Stauden nicht zwangsläufig im Herbst bodeneben abgeschnitten werden sollen. Hier sollte die Ökologie im Vordergrund stehen, nicht die Ästhetik. Blumenzwiebeln bereichern den Garten und können, je nach Verfügbarkeit, schon gesetzt werden. Je früher desto besser - dann können sie noch bis zum Winter einwurzeln. Standortgerechtes Pflanzen ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg. Immergrüne Gehölze können bereits ausgegraben und an den neuen Standort gepflanzt werden. Intensives Wässern nicht vergessen.

Das Reinigen der Nistkästen ist eine Arbeit, die im September erledigt werden kann. Meisen, Spatzen, Zaunkönige & Co. haben die Nester verlassen. Die alten Nester werden entfernt - mit Handschuhen versteht sich. So stehen die frisch gereinigten Behausungen den „Übernachtungsgästen“ im Garten wieder zur Verfügung und spätestens im nächsten Jahr auch wieder unserer nestbauenden Vogelwelt.

Kontakt: Für Fragen zu Gartenthemen steht das „Grüne Team“ im Landratsamt, Telefon: 0941 4009-361, -362, -619, gerne zur Verfügung.

Kategorien: Gartentipps, Landkreis