Projekt HASA ermöglicht Schulabschluss der Mittelschule

Die Kooperationspartner mit (von links) Jugendamtsleiter Werner Kuhn, Roland Preußl (KEB), Susanne Kraft (Amt für Weiterbildung der Stadt Regensburg/VHS),  Nils Ehrich (HASA-Kursleiter),  Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Katharina Troppmann (HASA-Kursleiterin),  Landrätin Tanja Schweiger, Carina Zenger vom Kreisjugendamt sowie Dr. Carsten Lenk (EBW.) Foto: Birgit Beslmeisl/LRA
Die Kooperationspartner mit (von links) Jugendamtsleiter Werner Kuhn, Roland Preußl (KEB), Susanne Kraft (Amt für Weiterbildung der Stadt Regensburg/VHS), Nils Ehrich (HASA-Kursleiter), Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Katharina Troppmann (HASA-Kursleiterin), Landrätin Tanja Schweiger, Carina Zenger vom Kreisjugendamt sowie Dr. Carsten Lenk (EBW.) Foto: Birgit Beslmeisl/LRA

21.07.2020 Ohne Schulabschluss wird es für junge Menschen sehr schwer, den Einstieg ins Berufsleben zu finden. Der HASA-Kurs („HAuptsache SchulAbschluss“) setzt hier mit einem intensiven, sozialpädagogisch begleiteten Angebot an, um die Chancen Jugendlicher und junger Erwachsener beim Übergang in die Berufswelt zu verbessern. In den zurückliegenden fünf Jahren haben 168 junge Menschen in Stadt und Landkreis Regensburg über HASA eine „Zweite Chance“ erhalten und fast alle der Absolventen schafften auch einen Abschluss. Mit den Unterschriften unter den Kooperationsvertrag steht nun fest: Das erfolgreiche Projekt kann weitergehen!

In Bayern verlassen jedes Jahr etwa sieben Prozent der jungen Menschen die Schule ohne Abschluss. Eine Million Menschen können zudem schlecht lesen, schreiben und rechnen. Das erschwert die gesellschaftliche Teilhabe und führt oft in die Langzeitarbeitslosigkeit beziehungsweise zur Abhängigkeit von staatlichen Finanzhilfen. „Kein Jugendlicher darf verloren gehen, das ist unser Grundsatz“, sagt Landrätin Tanja Schweiger, „daher wollen wir so individuell wie möglich unterstützen: Denn ein guter Schulabschluss ist die Grundlage für den weiteren beruflichen und persönlichen Weg“. Auch Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer steht voll hinter dem Projekt: „Damit werden Türen geöffnet für Menschen, die sonst möglicherweise an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden. Mit einem Schulabschluss steigen die Chancen auf einen Arbeitsplatz und auf eine gesicherte Existenz ganz wesentlich.“

Der Ganztageskurs wird in gemeinsamer Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerks (EBW), der KEB – Katholische Erwachsenenbildung Regensburg-Stadt und der Volkshochschule durchgeführt und von Stadt und Landkreis Regensburg sowie vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus gefördert. Den Hauptteil der Kosten tragen Stadt und Landkreis, anteilig angelehnt an die Zahl der Nutzer, zu zwei Dritteln (Stadt) und zu einem Drittel (Landkreis). Für die kommende Förderperiode ab dem Schuljahr 2020/2021 bis zum Schuljahr 2024/2025 haben Stadt und Landkreis die Übernahme der Kosten von jährlich maximal 80.000 beziehungsweise 40.000 Euro zugesagt. Auch die Teilnahmegebühr kann in Härtefällen übernommen werden.

Seit Beginn des Angebots im Jahre 1984 haben etwa 1.050 junge Menschen eine „Zweite Chance“ erhalten und genutzt. Rund 75 Prozent von ihnen schafften den Qualifizierenden, rund 20 Prozent den Erfolgreichen Mittelschulabschluss (ehemals Hauptschulabschluss). Zum Teilnehmerkreis gehören neben Schulabbrechern, die ihre Schulpflicht abgeleistet haben, junge Mütter, ehemalige Förderschüler, Hartz IV-Empfängerinnen und -empfänger, Schulverweigerer und psychisch beeinträchtigte Menschen. Auch unbegleitete junge Ausländer bekommen durch diese Maßnahme eine Chance auf einen Schulabschluss. Der Vorbereitungskurs eröffnet Wege in eine qualifizierte Ausbildung, zu weiterführenden Schulen oder sogar zu einem Studium.

 

Kategorien: Landkreis

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