Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz

Personen, die gewerbsmäßig mit Lebensmitteln (z. B. in der Gastronomie, in Bäckereien, Metzgereien usw.) in Berührung kommen, benötigen vor Aufnahme der Tätigkeit eine Belehrung (Erstbelehrung) nach § 43 Infektionsschutzgesetz (IfSG). Nur das Gesundheitsamt oder ein vom Gesundheitsamt beauftragter Arzt darf diese Belehrung durchführen. Sie erhalten eine Bescheinigung, die grundsätzlich lebenslange Gültigkeit hat.

Arbeitgeber sind verpflichtet, bei erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit eines neuen Mitarbeiters und dann in Abständen von zwei Jahren Folgebelehrungen durchzuführen und schriftlich zu dokumentieren. Diese Bescheinigungen sind am Arbeitsplatz aufzubewahren.

Verfahrensablauf

  • Verbindliche Anmeldung zur Belehrung 
  • Vorlage Personalausweis oder Reisepass 
  • Bei Ausländern, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind, ist ein Dolmetscher zwingend erforderlich. Kosten für einen Dolmetscher können nicht übernommen werden. 
  • Erstbelehrung (Dauer ca. 1 Stunde) 
  • Aushändigung der Bescheinigung
Hinweis
Sammelbelehrungen finden in der Regel Mittwoch um 10:00 Uhr und Donnerstag um 15:00 Uhr statt. Telefonische Terminvereinbarung bitte unter 0941 / 4009 – 883.

Erforderliche Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass 
  • Nicht EU-Bürger: gültige Arbeitserlaubnis

Kosten

Die Kosten für die Sammelbelehrungen betragen 14,00 Euro, für Einzelbelehrungen 28,00 Euro. Es ist nur Barzahlung möglich!

Formulare und weiterführende Infos