Freiwillige Kostenübernahme für ärztlich verordnete Verhütungsmittel durch den Landkreis

Die Kostenübernahme für ärztlich verordnete Verhütungsmittel und Verhütungsmaßnahmen durch den Landkreis ist seit dem 1. Januar 2020 möglich. (Foto: Artinum - Adobe.Stock)
Die Kostenübernahme für ärztlich verordnete Verhütungsmittel und Verhütungsmaßnahmen durch den Landkreis ist seit dem 1. Januar 2020 möglich. (Foto: Artinum - Adobe.Stock)

17.02.2021 Seit gut einem Jahr gibt es im Landkreis Regensburg einen Verhütungsmittelfond für Menschen mit geringem Einkommen, die im Landkreis wohnen. Ab dem vollendeten 22. Lebensjahr können Bürgerinnen und Bürger einen Antrag für eine Kostenübernahme stellen, wenn sie Empfänger folgender Leistungen: LandkreisPass, Grundsicherung nach SGB II oder SGB XII, laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII, Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Kinderzuschlag, Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Die Kostenübernahme für ärztlich verordnete Verhütungsmittel und Verhütungsmaßnahmen durch den Landkreis ist seit dem 1. Januar 2020 möglich. Der Kreistag hat dafür jährlich maximal 10.000 Euro bereitgestellt.

Die Antragstellung kann ausschließlich über die Staatlich anerkannten Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen in Regensburg (pro familia e. V., DONUM VITAE e. V. sowie beim Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Regensburg) erfolgen. Die Anträge werden weitergeleitet und beim Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Regensburg bearbeitet.

Weitere Informationen unter:
Landratsamt Regensburg
Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis
Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen
Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg
Telefon: 0941 4009- 193, - 732, -755
E-Mail: schwangerenberatung@lra-regensburg.de

Hinweis: Die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen erfüllt gesetzliche Beratungsaufträge bei allen Fragen in Zusammenhang mit der Schwangerschaft und nach der Geburt, im Rahmen der Schwangerschaftskonfliktberatung, zur Familienplanung und der pädagogischen Aufklärung zum verantwortlichen Umgang mit Sexualität. Ziel dieser umfassenden Gesetzgebung ist es unter anderem zu helfen, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden.

Kategorien: Landratsamt, Landkreis