Hilfe für helfende Hände auf dem Land

Unterstützung bei der Versorgung mit Lebensmitteln – das wird durch das neue Förderprogramm für ehrenamtliche Initiativen finanziell gefördert. (Foto: Jürgen Stenzel)
Unterstützung bei der Versorgung mit Lebensmitteln – das wird durch das neue Förderprogramm für ehrenamtliche Initiativen finanziell gefördert. (Foto: Jürgen Stenzel)

30.06.2020 Für eingetragene Vereine (e.V.) gibt es in der Corona-Krise ein neues Förderprogramm. Um ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen und Initiativen im ländlichen Raum zu stärken, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag das Projekt „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“ aufgesetzt. Nähere Informationen dazu gibt es bei der Freiwilligenagentur des Landkreises Regensburg, die Vereine und Initiativen im Landkreis auch bereits per Email auf das neue Förderprogramm hingewiesen hat.

Fünf Millionen Euro stehen in dem Programm zur Verfügung, mit denen Initiativen unterstützt werden,  die besonders schutzbedürftige Menschen bei der Nahversorgung, besonders in der Lebensmittelversorgung,  unterstützen. Darüber hinaus können Initiativen finanzielle Zuschüsse für Pandemie-bedingte Transportleistungen und andere Mobilitätsaufwendungen erhalten und ihre digitale Ausstattung verbessern. Interesse an den Finanzhilfen kann über die Webseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unter www.bmel.de/ehrenamt-versorgung angemeldet werden. Die Anzahl der pro Landkreis antragsberechtigten Initiativen ist begrenzt, Förderungen werden entsprechend der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Der Förderzeitraum endet spätestens am 30. November 2020. Fragen dazu beantwortet die Freiwilligenagentur des Landkreises Regensburg unter Tel: 0941 4009-305, Email freiwilligenagentur@lra-regensburg.de.

Mit Inkrafttreten der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 22. Juni 2020 sind weitere Erleichterungen hinsichtlich des freiwilligen Engagements eingetreten. So sind Veranstaltungen, die keinen offenen Personenkreis haben, wieder grundsätzlich erlaubt – in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Leuten, unter freiem Himmel mit bis zu 100. Zu den aktuell geltenden Regelungen, zum Erstellen eines Schutz- und Hygienekonzeptes und zu allen anderen Fragen zur Vereinsarbeit in Pandemie-Zeiten berät die Freiwilligenagentur gerne. Ein entsprechendes Faltblatt mit nützlichen Hinweisen wurde ebenfalls bereits an die Kontakte der Freiwilligenagentur versandt.

 

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