„Kunst und Bauen“: Neue Skulptur vor dem Gymnasium Lappersdorf

Der Künstler Helmut Wolf gewann im Sommer 2020 den Wettbewerb „Kunst und Bauen“ im Zusammenhang der Baumaßnahme am Gymnasium Lappersdorf. V. li. Landrätin Tanja Schweiger, Künstler Helmut Wolf und Oberstudiendirektorin Birgit Ruckdäschel, Schulleiterin des Gymnasiums Lappersdorf. Foto: Stefan Lex
Der Künstler Helmut Wolf gewann im Sommer 2020 den Wettbewerb „Kunst und Bauen“ im Zusammenhang der Baumaßnahme am Gymnasium Lappersdorf. V. li. Landrätin Tanja Schweiger, Künstler Helmut Wolf und Oberstudiendirektorin Birgit Ruckdäschel, Schulleiterin des Gymnasiums Lappersdorf. Foto: Stefan Lex

22.04.2021 Vor dem Haupteingang des Gymnasiums in Lappersdorf ist nun seit Kurzem ein Kunstwerk von Helmut Wolf zu bewundern. Der Künstler mit Atelier in Beratzhausen hatte vergangenen Sommer den Wettbewerb „Kunst und Bauen“ im Zusammenhang mit der bereits fertiggestellten Baumaßnahme zur Errichtung und Erweiterung der Schule gewonnen. Am 13. April wurde das Kunstwerk offiziell an den Landkreis übergeben.

Diese Woche machte sich Landrätin Tanja Schweiger vor Ort selbst ein Bild von Wolfs Arbeit. Genauso wie Schulleiterin Birgit Ruckdäschel war sie begeistert von der Umsetzung des Entwurfs. „Die Skulptur sendet eine verständliche und gleichzeitig vielschichtige Botschaft an die Schülerinnen und Schüler, die hier hoffentlich bald wieder alle täglich vorbeikommen werden“, sagte die Landrätin mit Blick auf den derzeit eingeschränkten Unterricht. 

Helmut Wolf hatte sich mit seinem Entwurf im Wettbewerb „Kunst und Bauen“ gegen sechs weitere Bewerber durchgesetzt. Er selbst sagte über seine Idee: „Mein Grundgedanke war, eine künstlerische Darstellung zu verwirklichen, die die Grundsätze und Werte des Gymnasiums Lappersdorf widerspiegelt. Die Dynamik und der Enthusiasmus von jungen Menschen, die das Weltgeschehen in ihre Hände nehmen, um gemeinsam verantwortungsvoll zu handeln, sollte hier gestalterisch zum Ausdruck kommen.“

 Die Jury des Wettbewerbs begründete ihre Wahl im vergangenen Sommer damit, dass die Schülerinnen und Schüler durch die figürliche Darstellung leichter Zugang zum Kunstwerk bekämen und dass das Modell und die Zeichnungen großes künstlerisches Geschick und Erfahrung bewiesen. Außerdem stehe die Arbeit für wichtige Werte der UNESCO-Projektschule (Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, Eine Welt, Kinderrechte, Umwelt, Verantwortung). Letztlich überzeugte sie auch die Anspielung auf das digitale Zeitalter, die dem Werk einen aktuellen zeitgeschichtlichen Bezug gebe. Das Preisgericht bestand aus dem stellvertretenden Landrat Willi Hogger, Schulleiterin Birgit Ruckdäschel, Schülersprecherin Emilie Kirschlager, Elternbeirätin Sandra Rabenbauer, Kunsterzieherin Elisabeth Frisch, Matthias Eckert vom Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz, dem Landschaftsarchitekten Stefan Wild und dem freischaffenden Künstler Heiner Riepl.

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Kategorien: Landkreis, Kultur