Patrick Skrowny erhält Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

Landrätin Tanja Schweiger überreichte Patrick Skrowny für sein vorbildliches ehrenamtliches Engagement das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Foto: Eva Höschl
Landrätin Tanja Schweiger überreichte Patrick Skrowny für sein vorbildliches ehrenamtliches Engagement das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Foto: Eva Höschl

05.05.2021 Für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde Patrick Skrowny mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. „Diese Belobigung ist ein Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für Ihre geleistete Arbeit und Ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement“, so Landrätin Tanja Schweiger, die Patrick Skrowny herzlich gratulierte und ihm das Ehrenzeichen überreichte. „Die Ehrung war für uns – auch wenn sie coronabedingt in einem sehr kleinen Rahmen stattfand – ein schönes Ereignis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird“, so Sabine Hasenöhrl, Leiterin des BRK Rotkreuzheims Regensburg.

Ohne bürgerschaftliches Engagement könne eine Gesellschaft nicht gelingen. „Egal in welchem Verein, es ist das ehrenamtliche Engagement, das gesellschaftlichem Leben Wert verleiht“, sagte die Landrätin. Durch das vielseitige jahrelange Wirken sei Patrick Skrowny Vorbild für Generationen geworden, habe sein Umfeld mit Ideen und Einsatzbereitschaft geprägt. Als langjähriger Vorsitzender des Kreisjugendrings pflegte er stets einen engen vertrauensvollen Kontakt zum Landratsamt und der Kreispolitik.

 

Laudatio:

„Patrick Skrowny stand mehr als 18 Jahre an der Spitze des Kreisjugendrings, dem Dachverband der Jugendverbände und Jugendorganisationen im Landkreis Regensburg. Als Vorsitzender leitete er ab März 2000 die Vollversammlungen und Vorstandschaftssitzungen, sowie die Verbändetreffen. Sein besonderes Engagement galt unter anderem einem Jugendaustauschprojekt mit dem Kreisjugendring Erzgebirge. 

Er war viele Jahre lang sowohl Sprecher der bayerischen Stadt- und Kreisjugendringe als auch Delegierter bei der Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings, dem höchsten Gremium der Jugendarbeit. 

Patrick Skrowny wurde zudem in der Bezirksausschuss-Tagung am 9. Mai 2009 in den Bezirksjugendring-Vorstand gewählt, am 2. April 2011 zum stellvertretenden Vorsitzenden. Dieses Amt hatte er bis zum Frühjahr 2019 inne. In dieser Zeit war er auch Mitglied im Jugendausschuss der Jugendbildungsstätte Waldmünchen. Ferner arbeitete er im Rahmen der Kinder- und Jugendfilmarbeit bei den Filmfestivals Jufinale und Kifinale, sowie beim Jugendfotopreis und in der Arbeitsgruppe zur Neufassung des Kinder- und Jugendprogramms der Oberpfalz mit. 

Patrick Skrowny, das kann man sicherlich so sagen, war jemand, der für die Jugendarbeit gelebt hat – das war sein großes Hobby und seine Leidenschaft. Der Kontakt und die Begegnung haben ihn immer jung gehalten – und außerdem viele enge Freundschaften schließen lassen. Er war nicht nur beim Kreis- und Bezirksjugendring aktiv, sondern auch auf Landesebene: Viele Jahre als Sprecher der bayerischen Stadt- und Kreisjugendringe war er sozusagen das Gesicht der Jugendringarbeit und organisierte die Tagungen der Jugendringe in Gauting und Nürnberg federführend mit. 

Und auch wenn das eigentlich schon genug ist, packte er auch vor Ort in seiner Heimatgemeinde Pentling immer mit an. So war er unter anderem viele Jahre lang Betreuer bei verschiedensten Aktionen und Fahrten, wie etwa den Viertagesfahrten oder im gemeindlichen Jugendtreff „Schlupfloch“. Bei den Kindern und Jugendlichen war er stets beliebt und geschätzt. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Jugendarbeit sowie seiner ruhigen und abgeklärten Art, vertrauten ihm die Eltern gerne ihre Kinder an. „Wenn der Patrick dabei ist, dann passt ja alles“ hörten die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung die Eltern bei den Anmeldungen zu den Jugendfahrten oft sagen. Die Zusammenarbeit mit Patrick Skrowny seitens der Gemeinde Pentling war immer sehr konstruktiv sowie kollegial und freundschaftlich geprägt. Er war immer da, wenn man ihn brauchte und half mit, wo er nur konnte. Die Jugendarbeit war für ihn stets eine Herzensangelegenheit und so setzte er sich sowohl auf gemeindlicher als auch auf überregionaler Ebene für die Jugendlichen ein.“

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