Corona im Landkreis – Fallzahlen, Regelungen, Pressemitteilungen

Fallzahlen

Corona-Neuinfektionen im Landkreis Regensburg im Vergleich zum Vortag

Stand: 28.07.2021; 08.50 Uhr
Meldedatum: 27.07.2021
Anzahl der Corona-Neuinfektionen Regensburg – Land: 6
Gemeinde Neuinfektionen
Alteglofsheim
Altenthann
Aufhausen
Bach
Barbing +1
Beratzhausen
Bernhardswald
Brennberg
Brunn
Deuerling
Donaustauf
Duggendorf
Hagelstadt
Hemau
Holzheim
Kallmünz
Köfering +1
Laaber
Lappersdorf
Mintraching +1
Mötzing
Neutraubling +2
Nittendorf
Obertraubling
Pentling
Pettendorf
Pfakofen
Pfatter
Pielenhofen
Regenstauf
Riekofen
Schierling
Sinzing
Sünching
Tegernheim +1
Thalmassing
Wenzenbach
Wiesent
Wörth
Wolfsegg
Zeitlarn

Hinweis des Gesundheitsamtes Regensburg

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die von uns gemeldeten Zahlen mit den vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) veröffentlichten Zahlen abweichen können.
Auf der Homepage des LGL werden sowohl neue Erkrankungsfälle, als auch Erkrankungsfälle zurückliegenden Meldedatums, die von den Gesundheitsämtern zum Aktualisierungszeitpunkt neu an das LGL übermittelt wurden (z. B. Nachmeldungen, Datenkorrekturen), angezeigt.

Bestätigte Infektionsfälle im Landkreis Regensburg, aufgeschlüsselt nach Gemeinden *:

(* die Aktualisierung der Zahlen erfolgt wöchentlich)

Rechtsgrundlagen & Beschlüsse

RKI-Inzidenzwerte

Kostenlose Schnelltests

Kartenansicht - Apotheken

Die testenden Apotheken im Stadtgebiet Regensburg finden Sie hier auf der Homepage der Stadt Regensburg.

Weitere Corona-Teststationen im Landkreis Regensburg

Die Daten werden derzeit überarbeiten. Wir bieten daher keine Gewähr über die Richtigkeit der u.a. Daten.

Liste der Antigen-Tests

Schulen

Die Schülerinnen und Schüler aller Schularten und aller Jahrgangsstufen sind im vollen Präsenzunterricht (also ohne Mindestabstand). Dies gilt auch für die Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE).

An den Schulen sind inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich. Das Testergebnis wird den Schülern auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden („Selbsttest-Ausweis“).

An allen Schularten entfällt im Klassenzimmer nach Einnahme des Sitz- oder Arbeitsplatzes für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Maskenpflicht. Auch unter freiem Himmel muss keine Maske getragen werden.

Weitere Informationen:

Sonstige Regelungen für Kultur, Sport & Freizeit

Der Katastrophenfall in Bayern ist seit 07. Juni 2021 aufgehoben.

Es gibt nur noch zwei Inzidenzkategorien (7-Tage-Inzidenz): Gebiete mit Inzidenz unter 50 und Gebiete mit Inzidenz zwischen 50 und 100. Der bisherige Inzidenzbereich unter 35 entfällt. Über 100 greift automatisch die „Bundesnotbremse“.

Der Landkreis Regensburg befindet sich aktuell im Inzidenzbereich unter 50, somit gelten folgende Regelungen:

Allgemeine Kontaktbeschränkung
Treffen dürfen sich – im öffentlichen Raum und privat – bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten. Genesene und Geimpfte sowie jedes zusätzliche Kind unter 14 Jahren aus anwesenden Haushalten bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Nächtliche Ausgangssperre: weiterhin nicht in Kraft.

Einzelhandel
Ladengeschäfte des Einzelhandels, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe ohne körperlicher Nähe zum Kunden sind geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden wie auch die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln bleiben bestehen. Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung entfallen.
Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden (beispielsweise Massagepraxen, Tattoo- oder Piercing-Studios, Kosmetikbetriebe, Friseure, Fußpflege) sind bei Kontaktdatenerhebung erlaubt. Kein Test nötig.
Märkte und Wochenmärkte (ohne Volksfestcharakter) unter freiem Himmel sind zulässig.

Gastronomie
Die Innengastronomie im Landkreis Regensburg ist geöffnet und die Gastwirtschaften können aus infektionsschutzrechtlicher Sicht (es gab Verwirrung dahingehend, dass Gastronomen meinten, sie könnten nun auch draußen bis Mitternacht offenhaben, obwohl das für sie gaststättenrechtlich nur bis 22 Uhr erlaubt ist) drinnen wie draußen bis 1 Uhr (bisher 24 Uhr) offenbleiben. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Maskenpflicht, Mindestabstand und Kontaktdatenerfassung bleiben bestehen. Negativtests sind nicht nötig.
Reine Schankwirtschaften dürfen unter freiem Himmel öffnen, sofern die obenstehenden Regelungen entsprechend eingehalten werden.
Die Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken für den Verzehr zu Hause ist zulässig.

Öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc.)
Unter freiem Himmel erlaubt mit bis zu insgesamt 100, innerhalb geschlossener Räume mit bis zu insgesamt 50 Personen. (Bei öffentlichen Veranstaltungen zählen Geimpfte und Genese zur Gesamtzahl dazu, bei privaten Veranstaltungen nicht.)

Sport
Sport jeder Art ist grundsätzlich ohne Personenbegrenzung möglich. Allerdings ist der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Tanzschulen und Fitnessstudios sowie anderen Sportstätten an das Rahmenkonzept für Sport der Bayerischen Staatsregierung gebunden.
Bei Sportveranstaltungen sind unter freiem Himmel bis zu 1.500 Zuschauer zulässig, davon 200 Stehplätze unter Einhaltung des Mindestabstands, der Rest mit festen Sitzplätzen. In geschlossenen Räumen ist die Zuschauerzahl davon abhängig, ob der Mindestabstand eingehalten werden kann, darf 1.000 insgesamt aber nicht überschreiten.
Es herrscht Maskenpflicht, soweit kein Sport ausgeübt wird. Am Sitzplatz unter freiem Himmel dürfen Zuschauer die Maske abnehmen.
Ein Schutz- und Hygienekonzept muss nicht erarbeitet werden, sofern lediglich Sport in Freiluftsportanlagen ohne Zuschauer betrieben wird und ausschließlich WC-Anlagen ohne Duschen und Umkleiden in geschlossenen Räumen geöffnet werden. Die personelle Begrenzung des Rahmenkonzepts ist dann allerdings trotzdem zu beachten.
Zudem können Sportveranstaltungen in Landkreisen mit länderübergreifendem bzw. internationalem Charakter nun mit bis zu 35 % der eigentlichen Zuschauerkapazität der Sportstätte stattfinden, maximal jedoch 20.000 Zuschauern. Hierbei sind dann jedoch eine Landkreisinzidenz unter 35, Einhaltung des Mindestabstands, ein negativer Testnachweis sowie personalisierter Kartenverkauf und Kontaktdatenerfassung der Zuschauer erforderlich. Es sind zwingend feste Sitzplätze zu vergeben, Stehplätze sind nicht zulässig. Alkoholverkauf/-ausschank ist verboten und offensichtlich alkoholisierten Zuschauern ist der Zugang zur Sportstätte zu verwehren.

Hotellerie / Beherbergung / Ferienwohnungen / Campingplätze / Schullandheime / Jugendherbergen etc.
Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind zulässig. Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (aktuell im Landkreis 10 Personen). Jeder Gast muss, solange die Inzidenz unter 50 bleibt, nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen. Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung bleibt bestehen.

Freizeiteinrichtungen, Tourismus
Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre sowie Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sind ohne Testnachweis erlaubt. Mindestabstand und Indoor-Maskenpflicht gelten weiterhin.
Flusskreuzfahrten sind mit Negativ-Test zulässig.
Solarien, Saunen, Badeanstalten, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können bei Beachtung der Besucher-Maximalzahl öffnen. Solange die Inzidenz im Landkreis unter 50 bleibt, besteht keine Testnachweispflicht. Mindestabstandsregel und Maskenpflicht gelten.
Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Clubs, Discotheken und vergleichbare Einrichtungen sind untersagt.

Gottesdienste
Der Gemeindegesang ist wieder erlaubt (innen mit FFP2-Maske), solange die Inzidenz im Landkreis unter 100 bleibt. Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz.

Kulturelle Veranstaltungen
Veranstaltungen sind im Landkreis unter freiem Himmel mit bis zu 1.500 Zuschauern zulässig, davon 200 Stehplätze unter Einhaltung des Mindestabstands, der Rest mit festen Sitzplätzen.
Es herrscht Maskenpflicht. Am Sitzplatz unter freiem Himmel dürfen Zuschauer die Maske abnehmen.
Für kulturelle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Theater, Opern-, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos…) bestimmt sich die Maximalzahl nach dem Mindestabstand, darf 1.000 insgesamt aber nicht überschreiten.
Die Kontaktdaten der Besucher werden erhoben.
Zudem können kulturelle Veranstaltungen in Landkreisen mit länderübergreifendem bzw. internationalem Charakter nun mit bis zu 35 % der eigentlichen Zuschauerkapazität der Kulturstätte stattfinden, maximal jedoch 20.000 Zuschauern. Hierbei sind dann jedoch eine Landkreisinzidenz unter 35, Einhaltung des Mindestabstands, ein negativer Testnachweis sowie personalisierter Kartenverkauf erforderlich. Es sind zwingend feste Sitzplätze zu vergeben, Stehplätze sind nicht zulässig. Alkoholverkauf/-ausschank ist verboten und offensichtlich alkoholisierten Zuschauern ist der Zugang zur Kulturstätte zu verwehren.
Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und andere vergleichbare Kulturstätten sowie botanische oder zoologische Gärten gilt Kontaktdatenerhebung und Abstandsgebot, aber keine feste Begrenzung der Personenzahl unter freiem Himmel.

Proben für musikalische Laien- und Amateurensembles sind zulässig, jedoch mit Mindestabstand.

Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen. Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind allerdings untersagt.

Für Bibliotheken und Archive gelten dieselben Rahmenbedingungen wie für den Einzelhandel.

Außerschulische Bildung, Musikschulen
Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Erwachsenenbildung sowie Instrumental- und Gesangsunterricht sind unter Beachtung der Mindestabstandsregel in Präsenzform zulässig. Maskenpflicht besteht dort, wo der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere auf den Verkehrs- und Begegnungsflächen.
Instrumental- und Gesangsunterricht darf in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:
Mindestabstand von 1,5 Metern, bei Blasinstrumenten und Gesang 2 Meter in Blas- bzw. Singrichtung; für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske, für Schülerinnen und Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht, außer das aktive Musizieren lässt das Tragen einer Maske nicht zu.

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