Corona-Impfzentren im Landkreis Regensburg

Wie vereinbare ich einen Termin?

Aktuell werden dem Landkreis Regensburg keine regelmäßigen größeren Mengen an Corona-Impfstoff zur Verfügung gestellt. Leider können wir daher aktuell auch keine weiteren eigenen Termine veröffentlichen. Jedoch ist es Ihnen jederzeit möglich, sich über die Software des Freistaates Bayern (www.impfzentren.bayern) registrieren zu lassen. Alle Registrierungen werden durch unsere Impfzentren nach und nach abgearbeitet. Wir weisen dabei ausdrücklich darauf hin, dass jede E-Mail-Adresse nur für die Anmeldung einer Person verwendet werden kann. Sollte Ihnen eine Online-Terminvereinbarung nicht möglich sein, steht Ihnen unsere Telefon-Hotline unter 0941 / 4009 – 444 gerne zur Verfügung. Sofern es Ihnen möglich ist, bitten wir Sie, bevorzugt den Weg der Online-Registrierung zu wählen.

Wichtig: Die bereits vereinbarten Zweit-Impftermine behalten weiterhin Ihre Gültigkeit!

Wieviele Impfzentren gibt es im Landkreis Regensburg?

Es gibt zwei Impfzentren:

  1. Impfzentrum im Landratsamt-Nebengebäude, Altmühlstraße 1 a, 93059 Regensburg
  2. Impfzentrum am MVZ Schierling, Rathausplatz 25, 84069 Schierling
Online-Terminvereinbarung Impfzentren (Die Terminvergabe ist derzeit deaktiviert.)

Beachten Sie bitte den Punkt "Benötigte Dokumente für die Impfung"! Die dort aufgeführten Dokumente müssen ausgedruckt und ausgefüllt zur Impfung mitgenommen werden! 

Benötigte Dokumente für die Impfung

Neben der Terminbestätigung sollte der Impfausweis, falls vorhanden, zu der Impfung mitgebracht werden. Falls vorhanden, sollten auch wichtige Unterlagen wie ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitgebracht werden.

Die Coronaschutzimpfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Zur Vorbereitung können Sie sich auf folgender Seite des Bayer. Gesundheitsministeriums bereits alle wichtigen Dokumente herunterladen:

Wie viele Impfdosen wurden bisher geliefert und verimpft?

Mit den zugewiesenen Impfdosen konnten im Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis 4. Januar 2021 1 630 priorisierte Personen geimpft werden. Die vier mobilen Impfteams waren in elf verschiedenen Einrichtungen im Landkreis unterwegs. In den Seniorenheimen Mintraching, Caritas und AWO Hemau, BRK, Caritas und ELIA Regenstauf, Kallmünz, Nittendorf und Regendorf sowie den Einrichtungen der Lebenshilfe Hemau und Gebelkofen wurden 650 Bewohner und Pflegende geimpft. 295 Landkreisbewohner waren bereits im Impfzentrum in der Altmühlstraße Regensburg. Im selben Zeitraum hat das Impfzentrum des Landkreises am Standort Schierling, betrieben vom MVZ Schierling, 580 Menschen geimpft. Die Klinik in Donaustauf konnte mit 80 Impfdosen berücksichtigt werden und im Rahmen der „Nachbarschaftshilfe“ wurden 25 Impfdosen an die Mitarbeiter der Intensivstation in der Klinik St. Hedwig abgegeben.

Mit wie vielen weiteren Impfdosen ist wann zu rechnen?

Wir gehen davon aus, dass derzeit 2x wöchentlich Impfstoff geliefert wird. Das heißt, es stehen pro Woche mindestens 1 000 Impfdosen zur Verfügung.

Wer entscheidet, wer in Stufe 1 zuerst geimpft wird?

Über die Heimaufsicht des Landkreises wurden alle Alten- und Pflegeeinrichtungen angeschrieben und um umfangreiche und exakte Vorarbeit gebeten (Ermitteln von Impfwilligen, Weiterleitung aller erforderlichen Unterlagen an Betreuer usw.). Um unsere Impfaktion mit den vier mobilen Teams so effizient wie möglich zu gestalten, werden von uns zunächst die „am besten vorbereiteten“ Einrichtungen angefahren. Diese Einrichtungen haben die notwendigen Unterlagen (Aufklärungsbogen, Anamnesebogen) an die entsprechenden Betreuer/Bevollmächtigten weitergeleitet, sich um eine zeitnahe Rückmeldung gekümmert, sowie telefonische Aufklärungsgespräche mit den Impfärzten ermöglicht. Bisher (Stand 05.01.2021) konnte bereits knapp ein Viertel der Heimbewohner und Pflegenden im Landkreis geimpft werden. Die weitere Reihenfolge wird nach logistischen Gesichtspunkten (so wenig Zeit wie möglich auf der Straße verbringen), medizinischen Gesichtspunkten (Meiden von Einrichtungen mit Corona Ausbrüchen zum Schutz des impfenden Personals) sowie nach organisatorischen Gesichtspunkten (Vorarbeit der Einrichtungen) erfolgen. Die konkrete Entscheidung, welche Einrichtung wann angefahren wird, richtet sich auch nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs und wird vom Projektleiter des BRK zusammen mit dem ärztlichen Leiter getroffen.

Wie lange wird es dauern, bis alle Personen der 1. Stufe geimpft sind?

Der momentan limitierende Faktor ist die Verfügbarkeit des Impfstoffs. Wir planen, pro Woche 750 Bewohner bzw. Pflegende in den Einrichtungen des Landkreises mit mobilen Teams zu impfen. Es muss natürlich die Notwendigkeit der Zweitimpfung mit einkalkuliert werden, die aber deutlich weniger zeitaufwendig sein wird. Wir haben mit insgesamt 6 Wochen Vollzeitarbeit der mobilen Impfteams kalkuliert, um alle Einrichtungen im Landkreis zweimal impfen zu können. Parallel wurden ab 15. Januar 2021 Termine für weitere Angehörige der ersten Priorisierungsgruppe in der Altmühlstraße und in Schierling vergeben. Wir gehen davon aus, dass ab Mitte Februar, wenn die Heime zweimal durchgeimpft sind, in deutlich größerer Anzahl Impftermine in den Impfzentren vergeben werden können. Die komplette Durchimpfung der Landkreisbevölkerung wird zum allergrößten Teil in den Hausarztpraxen des Landkreises erfolgen, wenn logistisch leichter einsetzbare Impfstoffe zur Verfügung stehen.

Werden über 80-jährige, die unbeweglich sind, mit mobilen Teams auch zuhause aufgesucht?

Es ist geplant, zunächst die Alten- und Pflegeeinrichtungen des Landkreises komplett zu impfen. Als nächster Schritt wird gerade überlegt, dass die „halbwegs mobilen“ Senioren Ü80 an festgelegten Terminen in Gemeindeeinrichtungen (Schulen, Büchereien, Turnhallen) der jeweiligen Orte von mobilen Teams geimpft werden. Da der momentan einzig verfügbare Impfstoff nur in Gebinden von 6 Stück verfügbar ist und nach der Vereinzelung nicht mehr transportiert werden darf, würden bei jeder Impfung eines immobilen Ü 80-jährigen zu Hause fünf Impfdosen verworfen werden. Dies ist derzeit sicher keine Option!

Mit welchen Wartezeiten rechnen Sie für die über 80-jährigen vor den Impfzentren des Landkreises?

Beim Impftermin am 03.01.2021 in der Altmühlstraße konnten 125 priorisierte Landkreisbürger problemlos geimpft werden. Es kam zu keinen nennenswerten Wartezeiten im Impfzentrum. Vor dem Impfzentrum kam es zu keinen Wartezeiten.

Wie viele Impfungen werden aus einer Ampulle von Biontech generiert?

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hat inzwischen die Empfehlung ausgesprochen, sechs Impfdosen (statt bisher fünf) aus einer Ampulle des Herstellers Biontech zu entnehmen. Die Impfzentren des Landkreises werden dieser Empfehlung folgen. Auch der Hersteller Biontech hat nun seine Fachinformation diesbezüglich abgeändert.

Wer wird zuerst geimpft?

In der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 18.12.2020 wurde in den §§ 2 bis 4 die Priorisierung festgelegt.

Mit höchster Priorität haben demnach folgende Personen Anspruch auf Schutzimpfung:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Wie bereite ich mich auf eine Impfung vor?

Um die Zeit im stationären Impfzentrum möglichst kurz zu halten, werden die Aufklärungsmaterialien auch online erhältlich und im Vorfeld ausfüllbar sein. Jede Bürgerin und jeder Bürger wird dennoch vor der Impfung die Möglichkeit einer individuellen Aufklärung über den Impfstoff, die Wirkungsweise, etwaige Nebenwirkungen und die Dauer des bisher absehbaren Impfschutzes erhalten. Es können auch individuelle Rückfragen an den behandelnden Arzt / die behandelnde Ärztin gestellt werden.

Wieviel Zeit muss ich für den Impftermin einplanen?

Unsere Schätzungen reichen von 45 bis 90 Minuten. Wichtig ist unter anderem eine ausreichende Nachbeobachtung von circa 30 Minuten nach der Impfung. In dieser Nachbeobachtungsphase wird insbesondere auf Spontanreaktionen geachtet.

Wohin wende ich mich bei Nebenwirkungen?

Je nach Schwere der Impfreaktion ist entweder eine Vorstellung beim Hausarzt beziehungsweise außerhalb der Sprechstundenzeiten unter der 116 117 ausreichend (leichter Fall, nur lokale Reaktion, grippale Symptomatik usw.). Bei akuter Symptomatik wie Atem- oder Kreislaufbeschwerden ist sofort der Notruf 112 zu wählen.
Die Koordinierungsstelle sollte auf jeden Fall über jegliche Art von Nebenwirkungen informiert werden, weil dort die Dokumentation der Impf-Nebenwirkungen erfolgen und auch an das RKI weitergeleitet werden soll.

Wird eine Zweitimpfung nötig sein?

Nach bisherigen Erkenntnissen bedarf es bei dem Impfstoff der Firma BioNTech einer Folgeimpfung, und zwar im Abstand von zwei bis drei Wochen. Den Folgetermin vereinbart der Impfling bereits beim ersten Impftermin. Wie lange die Wirkung des Impfstoffes anhält und wie oft zu einem späteren Zeitpunkt nochmals geimpft werden muss, ist derzeit noch nicht bekannt.

Wer ist Betreiber der Impfzentren, wer der Ärztliche Koordinator?

Betreiber des Impfzentrums am Landratsamt, der beiden Impfmobile sowie der zentralen Koordinationsstelle ist der BRK-Kreisverband Regensburg. Betreiber des Impfzentrums in Schierling ist die MVZ-GmbH. Zum Ärztlichen Koordinator beider Impfzentren wurde Dr. med. Andreas Piberger bestellt.

Stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung?

Am Impfzentrum in der Altmühlstraße 1 a, 93059 Regensburg, wird es eine gekennzeichnete Parkfläche gegenüber vom Landratsamt, neben dem Gelände des dortigen Lebensmitteldiscounters geben. Am Impfzentrum am MVZ Schierling können die Parkflächen vor Ort genutzt werden.

Sind die Impfzentren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen?

Das Impfzentrum am Landratsamt Regensburg ist mit dem ÖPNV gut erreichbar. Am Bussteig 1 an der Donaustaufer Straße halten die Linien 1, 3, 4, 9, 28, 34, 35, 41, 42, 43 und 77.
Das Impfzentrum am MVZ Schierling kann über die Haltestelle Schierling, Rathausplatz 25 gut erreicht werden.

Kommen auf die Impflinge Kosten zu?

Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung kostenfrei sein. Die Finanzierung der Impfstoffe übernimmt der Bund, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren teilen sich Bund und Länder.

Besteht eine Impfpflicht?

Es besteht keine Verpflichtung, sich impfen zu lassen. Allein aufgrund einer Impfung kann sich der Geimpfte jedoch nicht von den bestehenden Beschränkungen befreien. Es gelten für ihn weiterhin alle Regelungen zur Verhinderung der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus.

Aktuelle Informationen zur Bayerischen Impfstrategie

Antworten auf weitere Fragen rund um das Thema „Impfung gegen das Coronavirus“ finden Sie auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege:

Logo - Bayerisches Impfzentrum