Der Landkreis trauert um Landrat a.D. Rupert Schmid

Mit Rupert Schmid verliert der Landkreis Regensburg eine herausragende Persönlichkeit, die mit vielen zukunftsweisenden Entscheidungen die Entwicklung des Landkreises Regensburg maßgeblich geprägt hat.

Auf dieser Seite haben Sie bis einschließlich Freitag, 22. Januar, die Möglichkeit, sich in ein digitales Kondolenzbuch einzutragen. Ihre Beiträge werden nach Übermittlung über untenstehendes Kontaktformular hier veröffentlicht und später zusammen mit dem handschriftlich geführten Kondolenzbuch, das vor dem Landratsamt-Haupteingang Altmühlstraße ausliegt, und der über das Landratsamt gesammelten Kondolenzpost an die Familie des Verstorbenen weitergegeben.

Kondolenzen

Nicht unerwartet und dennoch zutiefst betroffen haben wir die traurige Nachricht vom Tod Rupert Schmids, des Vaters und Schwiegervaters unserer lieben Freunde etwas verspätet erhalten. Wir hatten immer wieder Gelegenheit, mit ihm anlässlich von Familientreffen oder -feiern zusammen zu kommen. Schon bei unserem ersten Kennenlernen vor vielen Jahren hinterließ Rupert Schmid bei mir den bleibenden Eindruck einer geradlinigen, starken Persönlichkeit, dessen Meinung Substanz hat und dem ich gerne zuhörte. Bei diesem ersten Zusammentreffen, noch nicht wissend über seine herausragende, ereignisreiche und erfolgreiche politische Vergangenheit nahm ich ihn wahr als eine charismatische Persönlichkeit, die sehr präzise alles, was sich um ihn herum ereignete, nicht nur beobachtete, sondern auch interessiert kommentierte. Dies betraf natürlich nicht nur das unmittelbare Umfeld, sondern insbesondere das gesamte gesellschaftliche Geschehen, welches er immer auch - dort wo es angebracht schien - kritisch kommentierend begleitete, nicht ohne seine persönlichen Vorstellungen und Ratschläge anzubieten. Für mich war es eine große Freude und ich empfand es als eine persönliche Bereicherung, mich mit Rupert Schmid gelegentlich ausgetauscht haben zu können. Es war inspirierend und meine Erinnerungen daran sind bleibend. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seiner Familie.

Jörg und Susanne Zinke

Sehr geehrte trauernde Familie Schmid, gerne denken wir an den ehemaligen Landrat Rupert Schmid zurück, der ein großer Förderer des Heimatmuseums des Landkreises Regensburg war. Durch sein Entgegenkommen und seine vorausschauende Art hat er bereits 1986 den Grundstein für das Heimatmuseum gelegt, um dem Vorwald in kultureller und wirtschaftlicher Art und Weise Unterstützung angedeihen zu lassen. Wir können gut und gerne behaupten, dass er immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen und Sorgen hatte. Gerne denken wir an die Gelegenheiten zurück, zu denen er uns im Museum zu unseren Ausstellungen besucht und sich für unsere Arbeit interessiert, uns unterstützt hat. Wir werden immer gerne an "unseren" Förderer zurückdenken, ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Anna Seidl, Freundeskreis Heimatmuseum Altenthann

Der Zweckverband Bayerische Musikakademie Alteglofsheim betrauert den Tod seines langjährigen Vorsitzenden, Herrn Bezirkstagspräsidenten a.D., Landrat a.D. Rupert Schmid, der im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Rupert Schmid hat als Landrat auf Wunsch des ehemaligen Kultusministers Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair im Oktober 1998 den Vorsitz des Zweckverbandes übernommen. Als Verbandsvorsitzender führte er den Zweckverband auch über seine Amtszeit als Bezirkstagspräsident hinaus bis zum März 2009.

Landrat Schmid hat die Führung des Zweckverbandes in einer Zeit übernommen, in der große Entscheidungen zu treffen waren: Die Sanierung des Schlosses als zukünftigen Sitz der 3. Bayerischen Musikakademie und der Aufbau einer funktionierenden modernen Verwaltung des Zweckverbandes.

Insbesondere in den ersten Jahren seines Vorsitzes setzte er dank seines diplomatischen Geschicks, aber auch mit Nachdruck Zeitvorgaben, um die langjährige Bauzeit deutlich zu begrenzen und die schnellstmögliche Eröffnung zu ermöglichen. Dank seiner strategischen Weitsicht, die Finanzen des Zweckverbandes immer zielgerichtet im Blick, konnte die Musikakademie im September 2000 eingeweiht werden und ihren Betrieb aufnehmen. Besonders wichtig war ihm bei sämtlichen Entscheidungen immer, dass diese vom Verbandsgremium geschlossen und einvernehmlich getroffen wurden und zu pragmatischen und dauerhaften Lösungen führten.

Durch seine große Leidenschaft für die Musik fanden bei Rupert Schmid alle musikbegeisterten Menschen unabhängig von ihrer Stilrichtungen stets ein offenes Ohr. Ob  klassische oder moderne Musik, alle waren herzlich willkommen. Wie zukunftsweisend seine Überlegungen dabei auch im Hinblick auf die Ausrichtung der noch jungen Musikakademie waren, die Musikakademie für die Popularmusik zu öffnen und gleichgewichtet mit den Neuen Medien und der Pädagogik als Schwerpunkt zu verankern, lässt sich überaus deutlich an den florierenden Belegungszahlen ablesen. Es ist ihm gelungen, aus dem Zweckverband einen Kristallisationspunkt für musikbegeisterte Menschen in Ostbayern zu schaffen und die dritte Bayerische Musikakademie in kürzester Zeit als Musikbildungsstätte nachhaltig zu etablieren.

Seine außergewöhnlichen Leistungen und Entscheidungen leben bis heute fort. Der Zweckverband hatte in ihm einen couragierten und tatkräftigen Vertreter, der es bestens verstand, die fachliche und die finanzielle Unterstützung der Kunst und Musik in einen harmonischen Einklang zu bringen.

Der Zweckverband der Bayerischen Musikakademie Alteglofsheim – Freistaat Bayern, die Bezirke Niederbayern und Oberpfalz, der Landkreis Regensburg, die kreisfreie Stadt Regensburg, die Gemeinde Alteglofsheim und der Bayerische Musikrat – mit seiner Belegschaft werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Landrätin
Tanja Schweiger
Verbandsvorsitzende

In sehr guter und schöner Erinnerung.

Rita und Hans Bücherl mit Familie, Piesenkofen

Der Kreisschützenverband Oberpfalz und Donaugau e. V. trauert um sein Ehrenmitglied Herrn Rupert Schmid. Wir neigen uns vor seiner Lebensleistung. Der Verstorbene war als Landrat und Bezirkstagspräsident oberster Vertreter der kommunallen Verwaltung und damit auch für den Kreisschützenverband Oberpfalz und Donaugau zuständig.Was Herrn Rupert Schmid außergewöhnlich machte, war nicht seine Zuständigkeit, sondern sein großes Engagement in jeder Hinsicht und in allen Belangen. Herr Landrat Rupert Schmid wurde neben unzähligen anderen Projekten, die er zusammen mit den Schützen verwirklichte, zum Wegbereiter für ein behütetes Zuhause für die Schützenjugend und für die Schützen bis ins hohe Alter. Durch seine Unterstützung bei der Realisierung unseres Leistungszentrums Höhenhof hat er von allem Anfang an maßgeblich bei den Grundstücksverhandlungen seinen Einfluss gelten gemacht und unbürokratisch auf eine schnelle Baugenehmigung hingewirkt. Bei so viel Überzeugung war klar, dass seine private Spende als erste einging und er den ersten Baustein bezahlte. Mit starker Hand, die gerade nach dem Eichenauer Urteil erforderlich war, ermöglichte er die Fortführung der finanziellen Föderung der Schützenjugend, ja sogar die Erweiterung auf ein Alter bis 27 Jahre, mit der Begründung: "Die Schützenjugend beginnt ja erst mit 12 Jahren." Außerdem schlug Landrat Rupert Schmid dem damaligen 1. Gauschützenmeister Walter Pecher vor, die Landkreismeisterschaften in Luftgewehr und Luftpistole einzuführen, die bis heute noch bestehen. Auf Vorschlag des Gauschützenmeisteramtes wurde der Bezirkstagspräsident und Landrat Herr Rupert Schmid im Jahre 2002 einstimmig zum Gauehrenmitglied ernannt. Wir verlieren mit unserem Gauehrenmitglied Rupert Schmid einen ganz besonderen Menschen und einen treuen Freund! Unser ehrendes Andenken ist ihm gewiss.

Bernd Schwenk, 1. Gauschützenmeister, Kreisschützenverband Oberpfalz und Donaugau e.V.

Erinnerungen bleiben: In meinen verschiedenen Bereichen habe ich Landrat Schmid kennengelernt und vor allem sein detailliertes Wissen geschätzt. Er hatte klare Vorstellungen und hat sie auch gehalten. Große Entscheidungen wirken heute noch über seine aktive Tätigkeit hinaus. Ich denke an den Regensburger Verkehrsverbund, an die Fusionierung der beiden Sparkassen und die Müllentscheidung für die ganze Region und darüber hinaus. Am Sterbetag ist auch unser ehemaliger Pfarrer Hans Bock, der aus Kallmünz war, in Schierling gestorben. Er hatte mit Landrat Schmid seit seiner Kindheit eine enge Verbindung und Freundschaft. Herr Schmid war in seiner Kinder- und Jugendzeit oft in Kallmünz bei seinem Opa, der dort Arzt war. Der Famlie Schmid meine Anteilnahme.

Otto Gascher, Bgm. a. D Schierling, Kreisrat, Bezirksrat, Stellvertr. Landrat a.D

Herr Landrat Schmid stellte sich jahrzehntelang voll in den Dienst für den Landkreis Regensburg, aber darüber hinaus auch für den Raum Regensburg und unsere oberpfälzer Heimat. Über viele Jahre habe ich ihn in verschiedenen Funktionen als einen Mann voller Tatkraft mit vielfältigen Kenntnissen und Fähigkeiten erlebt, der stets auf der Grundlage fester Wertvorstellungen gehandelt hat. Er wird mir immer in bester Erinnerung bleiben. Mein herzliches Beileid gilt seiner Familie.

Gerhard Weber, Bürgermeister a.D. der Stadt Regensburg

Mit dem Altlandrat Rupert Schmid verliert der Landkreis Regensburg nicht nur einen Politiker par excellence, sondern auch ein Vorbild für alle Generationen hinweg. Sei es auf Abschlussfeiern oder auch bei anderen wichtigen Veranstaltungen war er nie um einen treffenden Vorschlag zur Generalisierung von Finanzmitteln und Schaffung von Sachverwaltungen verlegen. Die Vorschläge waren gekennzeichnet von schneller Umsetzung und kürzester Ausführbarkeit. Diese Maßnahmen kennzeichneten ihn und sind für viele Mitstreiter immer noch Vorbild. Sein blitzscharfer Verstand und sein großes gesellschaftliches Interesse für den Landkreis Regensburg zeichneten ihn aus. 

Alois Obermeier, Abteilungsleiter Agrarwirtschaft und Datenverarbeitung, BSZ Regensburger Land

Liebe Familie Schmid, als ehemaliger, langjähriger Kreisrat habe ich Rupert Schmid als unseren Landrat, u.a. auch als Vorsitzenden des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf kennen und schätzen gelernt. Er war als Politiker eine impulsgebende Persönlichkeit, war zukunftsorientiert, gradlinig, immer sehr sachlich und engagiert. Es ist an dieser Stelle müßig, seine einzelnen Aktivitäten und Verdienste aufzuführen, diese wurden dankenswerter weise in den Kondolenzbeiträgen und seitens der Presse schon gewürdigt. An die Familie Schmid hier mein aufrichtiges Beileid. Mit Rupert Schmid haben wir im Landkreis eine prägende Persönlichkeit verloren.

Johann Griesbeck, ehemaliger Kreisrat und politischer Weggefährte

Wir, die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, trauern um Rupert Schmid. Mit ihm verliert der Landkreis eine verdiente Persönlichkeit, die mit ihrem kommunalpolitischen Geschick und ihrer beeindruckenden Verwaltungsexpertise die Region nachhaltig geprägt hat. Trotz mancher inhaltlicher Unterschiede schätzten auch wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Rupert Schmid immer für seine Sachlichkeit und seinen Weitblick. In Gedanken sind wir bei den Angehörigen, denen ich im Namen der SPD-Fraktion mein Beileid bekunden möchte.

Sebastian Koch, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion 

Rupert Schmid war ein stetiger Förderer und Unterstützer seiner Kommunen. Die Zusammenarbeit mit ihm als Bürgermeister und Kreisrat war immer von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt. Die vielseitigen und immer von Weitsicht geprägten Entscheidungen von ihm wurden über die Parteigrenzen hinaus geschätzt und anerkannt. U.a. möchte ich mich noch heute bedanken, dass er die Einrichtung und Umsetzung der Wohn- und Werkstätte für Behinderte in Gebelkofen ermöglicht hat. Dies war einzig und allein seinem Einsatz zu verdanken. Die Einrichtung trägt deshalb zurecht auch seinen Namen. Rupert Schmid war mir in meiner Zeit als Bürgermeister stets ein wichtiger Ratgeber, aber auch bereit, für jedes Problem an einer Lösung mit zu wirken. Ich möchte der Familie Schmid meine aufrichtige Anteilnahme bekunden.

Alfons Lang, Kreisrat und Altbürgermeister Obertraubling

In dankbarer Erinnerung an den Einsatz von Herrn Landrat a.D. Rupert Schmid für den Erhalt des Krankenhauses Donaustauf und an zahlreiche Begegnungen in gegenseitiger Wertschätzung.

Prof. Dr. med Gerhard Siemon, ehem. Chefarzt des Krankenhauses Donaustauf

Aufrichtige Anteilnahme an die Familie von Herrn Landrat R.Schmid a.D. . Nicht nur in der Politik hat er große Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind, sondern auch in den Herzen vieler Menschen; Rupert Schmid war eine Persönlichkeit - möge er in Frieden ruhen.

Rita Ebenhöch, Saal

Die Sektion Labertal im Kreisschützenverband Oberpfalz und Donaugau trauert um unseren ehemaligen Landrat Rupert Schmid. Rupert Schmid war ein geachteter Förderer des Schützenwesens im Landkreis Regensburg. Auf sein Wort war Verlass, er war ein treuer Begleiter des Schützenwesens. Die Sektion Labertal wird Rupert Schmid ein ehrendes Andenken bewahren.

Thomas Schmid, 1. Sektionsschützenmeister

Bezirkstagspräsident Rupert Schmid war für den Bezirksjugendring ein fordernder, aber dafür umso mehr ein zuverlässiger Gesprächspartner und Förderer. Ohne seine persönliche Unterstützung wäre es uns in der Oberpfalz nicht so schnell gelungen, bezirkliche Jugendbildung in der Jugendbildungstätte Waldmünchen personell und finanziell zu etablieren und den Bezirksjugendring bayernweit beispielhaft in der pädagogischen Medienarbeit für junge Menschen voranzubringen. Seiner pragmatischen Art war es zu verdanken, dass Jugendprogramme nicht nur mit Inhalten und Wünschen gefüllt wurden, sondern für deren Umsetzung auch die finanziellen Mittel ausreichend zur Verfügung standen. Darüber hinaus war es seiner ruhigen, klugen und besonnenen Art, mit der er sein Amt als Bezirkstagspräsident führte, zu verdanken, dass die Bezirke Ende der neunziger Jahre wieder in ein stabiles Fahrwasser gelangten, und deren Bestand in ihrer Form gesichert war. Ein großer Erfolg von Rupert Schmid für die Menschen, die auf die Leistungen des Bezirks vertrauten. Rupert Schmid ist für mich persönlich in all seinen Facetten ein vorbildlicher Mensch, an den man sich immer wieder gerne erinnert.

Markus Panzer, ehem. Vorsitzender Bezirksjugendring Oberpfalz

„Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen“ (Reinhard Staupe). Es ist schwer, tröstende Worte zu finden, wenn sich ein Mensch, der uns einen Teil unseres Weges begleitet hat, für immer verabschiedet. Mit Altlandrat Rupert Schmid verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit. Er hat stets mit viel Weitblick gehandelt und für den Landkreis Regensburg so die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt. Seine Durchsetzungskraft, aber auch seine Menschlichkeit und sein offenes Ohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises haben mich sehr beeindruckt. Mir persönlich war er ein großes Vorbild, er hat mich immer unterstützt und auf meinem politischen Weg mit Rat und Tat begleitet. Meine Gedanken sind bei seiner Familie. Ihr wünsche ich die notwendige Kraft, nach diesen schweren Stunden wieder zuversichtlich und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. In aufrichtiger Verbundenheit

Sylvia Stierstorfer, Landtagsabgeordnete

“Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.” (Zitat von Albert Schweitzer) Landrat a. D. Rupert Schmid hat während seiner Amtszeit viel Gutes für den Landkreis Regensburg und die Marktgemeinde Regenstauf bewirkt und lebt daher in vielen Projekten weiter. In Dankbarkeit für seine Verdienste und in Trauer verabschieden wir uns von ihm und wünschen den Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Josef Schindler 1. Bürgermeister Markt Regenstauf

Sehr geehrte Angehörige, als ehemaliger Leiter der Berufsschule des Landkreises Regensburg darf ich Ihnen mein Mitgefühl unseres wertgeschätzten ehemaligen Landrats mitteilen. Der Landkreis Regensburg war Sachaufwandsträger der Schule und somit meine Ansprechperson für alle finanzielle Angelegenheiten und grundsätzlich für die ganze Schulentwicklung. Herr Landrat Rupert Schmid genoss bei den Lehrkräften und den Personen der ganzen Schulfamilie ein besonders hohes Ansehen. Er besuchte zuverlässig jede Abschlussfeier unserer Schule, für uns waren sein Besuch und seine dort gesprochenen Worte eine ganz besondere Wertschätzung, die er unserer Schule jedes Schuljahr entgegengebracht hat. Er versäumte es auch nicht, oft an der jährlichen Sitzung des Berufsschulbeirats teilzunehmen und brachte auch - als Vorsitzender dieses Gremiums - uns seine Wertschätzung entgegen und seinen Rat. Er war stets bemüht unsere finanzielle Ausstattung optimal zu gewährleisten und ich bekam nie eine abschlägigen Bescheid, wenn ich um seine Unterstützung nachsuchte. Ganz besondere persönlich erlebte Begegnungen mit meinem Landrat lassen mich bis heute glauben, dass er mich sehr mochte. Ich werde mich immer gerne an ihn erinnern!

Felix Jung, Schulleiter a. D. am Staatl. Beruflichen Schulzentrum

Der CSU Kreisverband Regensburg-Land nimmt in tiefer Trauer Abschied von Rupert Schmid. Mit dem Tode von Rupert Schmid verlieren wir eine bedeutende Persönlichkeit. In die 24 Jahre seiner Amtszeit als Landrat und neun Jahre als Bezirkstagspräsident fielen viele wichtige Entscheidungen für unsere Heimat. Mit großem Engagement und Weitsicht hat er sich um die Entwicklung unseres Landkreises und der gesamten Oberpfalz verdient gemacht. Seit 1972 war Rupert Schmid Mitglied der CSU. Unsere christlichen Werte und die soziale Gerechtigkeit waren Leitbild seiner Politik. Mit Rupert Schmid verlieren wir einen erfahrenen Ratgeber und guten Freund.

Peter Aumer, CSU Kreisverband Regensburg-Land

Wir trauern um Rupert Schmid. Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben der Anfang der Ewigkeit (Rainer Maria Rilke). Rupert Schmid, der ehemalige Landrat des Landkreises Regensburg und Bezirkstagspräsident des Bezirks Oberpfalz, ist am 4. Januar 2021 im Alter von 85 Jahren verstorben. Das Sozialteam trauert um einen Weggefährten, der das Sozialteam von der ersten Stunde an, zunächst als Landrat und dann auch als Bezirkstagspräsident, begleitet und unterstützt hat. Wir erinnern uns an viele Begegnungen, die geprägt waren von gegenseitigen Respekt und Anerkennung, sowie von Interesse für Menschen und deren Belange. Wir sagen Rupert Schmidt ein herzliches Dankeschön und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Geschäftsführung, Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen von Sozialteam

Aufrichtige Anteilnahme an die Familie von Herrn Landrat R.Schmid a.D. . Nicht nur in der Politik hat er große Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind, sondern auch in den Herzen vieler Menschen; Rupert Schmid war eine Persönlichkeit - möge er in Frieden ruhen.

Claudia Wiest, Kreisrätin ÖDP

Der Bezirk Oberpfalz betrauert den Tod seines langjährigen ehemaligen Bezirkstagspräsidenten Rupert Schmid, der im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Rupert Schmid wurde 1935 in Regensburg geboren. Nach Schulbesuch und Jura-Studium arbeitete er zunächst als Anwalt in seiner Heimatstadt. 1963 trat er in den Staatsdienst ein und war als juristischer Staatsbeamter im damaligen Landratsamt Riedenburg, später im Landratsamt Regensburg tätig. Zum 1. Mai 1978 übernahm Rupert Schmid – nachdem ihn die Regensburger Landkreisbevölkerung mit überzeugender Mehrheit gewählt hatte – das Amt des Landrats. In den Jahren 1984, 1990 und 1996 schenkten ihm die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises erneut das Vertrauen zur Fortsetzung seiner erfolgreichen kommunalpolitischen Tätigkeit.

In den Bezirkstag der Oberpfalz gewählt wurde Schmid erstmals im Herbst 1990. Bereits nach zwei Jahren übernahm er dort den Vorsitz der CSU-Fraktion. Im Februar 1999 wählten ihn die Mitglieder des Bezirkstags zum Präsidenten. Das Amt hatte er bis Oktober 2008 inne.

Schmid übernahm die Verantwortung für den Bezirk Oberpfalz in kritischen Zeit: Aufgabenverlagerungen von den Bezirken auf andere Behörden standen ebenso im Raum wie die gesamte Auflösung der Bezirke als dritte kommunale Ebene in Bayern.

Schmid konsolidierte durch seine umsichtige und vorausschauende Arbeitsweise die Finanzen des Bezirks Oberpfalz. Sein Handeln war nicht von parteipolitischem Denken geprägt, Parteigrenzen waren ihm fremd. Ihm ging es stets um konstruktive Lösungen, nur davon ließ er sich bei Entscheidungen leiten.

Dabei achtete er immer die Meinung anderer, hörte sie und nahm sie auf, wenn sie dem Ziel dienten. Entwicklungen erkannte er frühzeitig und überraschte so manchen Kollegen mit seinen zukunftsweisenden Überlegungen.

Rupert Schmid hat in den fast zehn Jahren seiner Präsidentschaft die Umstrukturierung der Bezirksverwaltung zu einem effizienten Dienstleister für die Oberpfälzer Bevölkerung vorangetrieben. Und er stärkte besonders die bezirklichen Kernaufgaben: Er sah den Bezirk stets als Anwalt der sozial Schwachen – der alten und pflegebedürftigen Menschen sowie der Menschen mit Behinderung, somit all jener, die der Hilfe und Unterstützung bedürfen. In seine Amtszeit fiel die Zusammenlegung von ambulanter und stationärer Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung bei den Bezirken. Dies bedeutete eine außerordentliche Aufgabenmehrung, aber insbesondere eine große Stärkung der Bezirke.

Dem Juristen Schmid war wirtschaftliches Denken nie fremd. Er reduzierte die Schulden des Bezirks signifikant und er erkannte, dass nur finanziell starke Krankenhäuser eine Chance zum Überleben haben und schloss die bis dahin eigenständig arbeitenden Bezirkskliniken in Regensburg, Parsberg und Wöllershof zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammen. Damit schuf er einen leistungsfähigen und leistungsstarken Anbieter im Oberpfälzer Gesundheitswesen. In seiner Amtszeit wurden die dezentralen psychiatrischen Angebote und somit die wohnortnahe Versorgung in der Oberpfalz ausgeweitet und der Bestand des Bezirksklinikums Wöllershof (Landkreis Neustadt a. d. WN) gesichert. Auch das Sibyllenbad in der nördlichen Oberpfalz entwickelte sich unter seiner Amtsführung zum attraktiven Kur- und Wellnessbetrieb. Und Rupert Schmid stellte die richtigen Weichen für den Hotelbau mit unmittelbarer Anbindung an das Sibyllenbad.

Besonders am Herzen lagen Rupert Schmid die Kultur und vor allem die Musik, und so fanden Kulturschaffende und Künstler auch in für den Bezirk finanziell herausfordernden Zeiten stets ein offenes Ohr für ihre Belange. Dies zeigte Schmid auch und gerade in seiner Funktion als langjähriger Vorsitzender des Zweckverbands Musikakademie Schloss Alteglofsheim. Er war es auch, der mit dem Kulturpreis und dem Jugend-Kulturförderpreis neue Akzente in der Kulturarbeit des Bezirks schuf und – als einer der ersten Bezirke – eine Medienfachberatung sowie eine Popularmusikberatung installierte.

Rupert Schmid war ein Mensch, dem von allen Seiten Respekt gezollt wurde, der jedem politischen Amt, das er ausübte, Ansehen und Gewicht verliehen hat. Nachfolgende Politikergenerationen konnten viel von ihm lernen, auch mir war er stets Vorbild.

Für seine herausragenden Verdienste verlieh ihm der Bezirk Oberpfalz im Jahr 2008 die Bezirksmedaille als höchste Auszeichnung, die er zu vergeben hat. Ferner war Schmid Träger des Bayerischen Verdienstordens und der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Gold, Silber und Bronze.

Seine großartigen Leistungen wirken bis heute nach und werden ihn als unermüdlichen und engagierten Vertreter der Oberpfalz in bester Erinnerung behalten.

Franz Löffler, Bezirkstagspräsident der Oberpfalz

Der Landkreis Regensburg trauert um seinen ehemaligen, langjährigen Landrat Rupert Schmid. Mit Rupert Schmid verliert der Landkreis Regensburg eine herausragende Persönlichkeit, die mit vielen zukunftsweisenden Entscheidungen die Entwicklung des Landkreises Regensburg maßgeblich geprägt hat.

Meilensteine seiner erfolgreichen politischen Arbeit waren die Sparkassenfusion zwischen der Stadt- und der Kreissparkasse Regensburg, die Ansiedlung des BMW-Werkes in Harting, die Mitbegründung des Müllzweckverbandes Schwandorf sowie die Gründung des Regensburger Verkehrsverbundes zusammen mit der Stadt Regensburg.

Rupert Schmid erhielt u.a. das Bundesverdienstkreuz am Bande, das Verdienstkreuz 1.Klasse der Bundesrepublik Deutschland, den Bayerischen Verdienstorden, die Kommunale Verdienstmedaille in Gold, die Bezirksmedaille des Bezirks Oberpfalz sowie den Ehrenring des Landkreises Regensburg.

Rupert Schmid, geboren am 11.6.1935, übernahm, nachdem er bereits seit 1.2.67 zuvor juristischer Staatsbeamter am Landratsamt Regensburg war, am 1.5.1978 für 24 Jahre die Amtsgeschäfte als Landrat des Landkreises Regensburg von seinem Vorgänger Leonhard Deininger. Mit Weitsicht hat er sich für die Interessen des Landkreises Regenburg eingesetzt. Das Wohl der Menschen im Landkreis und der Region war für ihn stets das größtes Anliegen seines politischen Handelns. Seine Tätigkeit war geprägt von gr0ßem Engagement, gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung gegenüber seinen Mitmenschen. Ehrenamtliches Engagement war ihm wichtig. Die Vereine im Landkreis erfuhren große Unterstützung.

Mit seinem Tod ist unser Landkreis um eine bedeutende Persönlichkeit ärmer geworden, um eine Persönlichkeit, die die gute Entwicklung unserer Heimat nachhaltig geprägt hat.

Auch nach seiner Zeit als Landrat war Rupert Schmid als Bezirkstagspräsident (1999-2008) noch Mitglied des Kreistages bis 2008.

„Rupert Schmid habe ich erst nach seinem aktiven politischen Wirken persönlich kennengelernt. Seit meinem Amtsantritt als Landrätin 2014 hatten wir einen regelmäßigen und guten Kontakt. Dass wir seinen 80. Geburtstag noch mit zahlreichen Wegbegleitern in größerer Runde im Landratsamt feiern konnten, war sicherlich noch ein schöner Höhepunkt. Unsere letzten Treffen fanden im kleineren Kreise statt. Beeindruckt hat mich dabei bis zuletzt sein blizzscharfer Verstand und sein unverändert großes gesellschaftspolitisches Interesse für den Landkreis und weit darüber hinaus. Meine Gedanken sind bei seiner Familie“, so Landrätin Tanja Schweiger.

Wir werden Herrn Landrat a.D. Rupert Schmid stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Tanja Schweiger, Landrätin des Landkreises Regensburg

Möchten auch Sie Ihre persönliche Kondolenz mitteilen? Dann verwenden Sie bitte das nachfolgende Kontaktformular.
(Je nach Übermittlung der persönlichen Daten werden maximal Titel, Vorname, Name, Funktion und Ort zu Ihrem Kondolenzbeitrag veröffentlicht. Auch ein anonymer Beitrag ist möglich.)

Online-Kondolenz-Formular

Ihre Angaben (* = Pflichfeld)

z.B. Vorsitzende/r, Bürgermeister/in, Kreisrat/Kreisrätin, etc.
Datenschutzinformationen